| immobilien.polen24.info | arbeitskraefte.polen24.info | polen24.info | silesia-travel.de | fahrradkauf-online.de | heute-urlaub.de
  Schnell finden bei uns
Home  Touristikanzeigen Regionen Urlaub Reisetipps

   Sonntag, 26 Juni, 2016
   Namenstag feiern: David, Konstantin, Vigilius
  Besucher online: 15   
 


Hotels in Gizycko Lötzen >>> hier

 

Gizycko Lötzen


Eine Perle der Region Masuren ist Gizycko (Lötzen), eine Stadt, die genau in ihrer Mitte liegt, an einem schmalen Landstreifen zwischen zwei flächenmäßig großen Seen, Niegocin (Löwentinsee) und Kisajno (Kissainsee). Die beiden Gewässer sind eine echte Zierde des Lötzener Landes: die ausgedehnte Wasserfläche von Löwentinsee, dem siebtgrößten See Polens, ist eine Wonne für Wassersportler, und der Kissainsee entzückt durch die Unmenge von kleinen Inseln, die meistens Naturschutzgebiete sind. Außerdem befinden sich innerhalb der Stadtgrenzen noch zwei weitere Seen: Popowka Duza (Groß-Popowka) und Mala (Klein-Popowka).
Die um diese Seen angelegten Wanderwege laden zu Spaziergang und Jogging ein. Dank seiner malerischen Lage ist Lötzen eines der bedeutendsten Ferienorte Polens sowie ein Wassersportzentrum. Die breiten Wasser-, Wald- und Wiesenflächen sowie die hügelige Flächengestaltung machen die Erholung in der Gegend zu einem Erlebnis.


Die Stadtgeschichte reicht bis zu den Anfängen des 14. Jahrhunderts, als der Deutsche Orden1340 ein Schloß errichtete, das sich auf der strategischen Landzunge zwischen dem Löwentin- und Kissainsee befindet. Das Schloß erhielt bald den Namen Lötzen (ursprüngliche Schreibweise Leczenburg) und gehörte zur Kette von Grenzburgen, die zur Wehr und Vorbereitung von bewaffneten Übergriffen gegen die Litauer erbaut wurde. Bis zum heutigen Tage ist ein Flügel des einstigen Schlosses, mehrmals umgebaut, erhalten. Sie der Mitte des 15. Jahrhunderts begann eine Siedlung am Schloß zu entstehen, die in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts mit einer Urkunde zur Stadt erhoben wurde. Das komplette Stadtrecht erhielt Lötzen, zusammen mit Wappen und Siegel, erst im Jahre 1612. Das Wappen von Lötzen sind drei silberne Bressen, ein großer in der Mitte und zwei kleine zu beiden Seiten im blauen Felde. Die Stadt durfte den Namen Lötzen (polnisch Lec) beibehalten und führte ihn noch lange Jahrhunderte. Im Jahre 1820 wurde Lötzen zur Kreisstadt. Einige Jahre später wurde in der Stadtmitte die evangelische Pfarrkirche nach dem Entwurf des großen Architekten Karl Friedrich Schinkel errichtet.

Heutzutage finden die Gizyckie Koncerty Organowe (Lötzener Orgelkonzerte) in der Kirche statt und werden von Jahr zu Jahr immer reger besucht. Spektakulär funktioniert die Zugbrücke am Lötzener Kanal, einem interessanten Objekt aus der zweiten Hälfte des 19- Jahrhunderts. Sie ist der einzige Bau dieser Art in Polen und einer von zwei in Europa. Sehenswert sind ebenfalls einige Bürgerhäuser aus der Jahrhundertwende. Der charakteristische, von weitem sichtbare Punkt der Stadt ist der Wasserturm aus dem 19 Jahrhundert. Das zweifellos interessanteste, jahrelang ungenügend geschätzte große Bau der Gegend ist die sehr gut erhaltene Festung Boyen, ein interessantes Beispiel der Militärbaukunst in der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts. Errichtet am Grundriß eines unregelmäßigen Mehrecks, hat sie außer den kilometerlangen Wällen und Mauern mehrere interessante Bauten, die sukzessive restauriert und den Touristen zugänglich gemacht werden.
Mehrere Klubs und Cafes sind hier im Betrieb, ebenfalls eine Freilichtbühne und die Jugendherberge. Geplant ist, das Lötzener Heimatmuseum hier unterzubringen. Um dem historischen Bau die alte Pracht zurückzugeben sowie Schutz zu gewährleisten, gründeten die Bewohner von Lötzen und Umgebung 1993 die Gesellschaft der Freunde der Festung Boyen e. V, die von Jahr zu Jahr immer mehr Mitglieder zählt und mit einem stets wachsenden Engagement das Ziel bestrebt, aus dem Kulturdenkmal ein Prachtstück dieser Gegend zu machen.
Die Stadt zählt zur Zeit etwa 30 Tausend Einwohner, die meistens in kleinen Unternehmen, Handel und Fremdenverkehr beschäftigt sind. Die Industrie ist dort wenig entwickelt. Selten anzutreffende größere Industriebetriebe, meisten aus der Lebensmittelbranche, liegen am Stadtrand.

Zu den größten Erfolgen der Stadt in der letzten Zeit gehört zweifellos die Inbetriebnahme einer modernen Kläranlage im Jahre 1994. Dank diesem Unterfangen hat Lötzen die Chance, eine der saubersten Städte Nordostpolens zu werden. In den letzten Jahren erhielt Lötzen ein gut funktionierendes Fernmeldesystem und automatische Telefonverbindungen mit der gesamten Welt. In der Stadt fehlt auch die lokale Presse nicht die Gazeta Gizycka (Lötzener Zeitung) erscheint wöchentlich. Lötzen ist ein Knotenpunkt von Eisenbahn- und Omnibuslinien sowie der eindeutig attraktivste Hafen der Weißen Flotte der Zegluga Mazurska (Masurische Reederei).

Die Besucher verfügen über ein reichhaltiges Angebot an Unterkunfts-, Verpflegungs- und Erholungsmöglichkeiten, das die Bedürfnisse sogar von sehr anspruchsvollen Kunden zu erfüllen vermag. Über ein Dutzend Reisebüros und -agenturen dient dem Fremdenverkehr in der Stadt. Das Zentrum für Touristikinformation sorgt für Auskünfte und Ratschläge für die Besucher. Ein vielseitiges Fremdenverkehrsangebot bietet allen Gästen von Lötzen eine Vielfalt an Erholungsmöglichkeiten. Seit langer Zeit ist die Stadt von Wassersportlern beliebt. Breite Wasserflächen bieten günstige Verhältnisse für Segel- und Kanusport. Die Seen wimmeln nur von weißen und bunten Segeln, Jachten, Kanus, Wasserrädern. Zahlreiche Liebhaber hat der Windsurfing vorzuweisen. Es ist nichts Verwunderliches, daß die Lötzener Segelgesellschaft gerade dort 1995 entstanden ist und Integration des Wassersportmilieus sowie Propagierung des Jachtsportes bestrebt. Für die leidenschaftlichen Wassersportler werden zahlreiche Regatten veranstaltet. Seit einigen Jahren finden die Polenmeisterschaften der Kabinenjachten in Lötzen statt, die am letzten Juliwochenende die besten Steuermänner anziehen. Um die Wette tun individuelle Konstrukteuren und Jachtwerften. Auch im August zieht eine Menge Besucher in die Stadt, die Kais sind dann bis zur Grenze der Möglichkeiten voll. Die Pokalspiele des Premierministers versammeln die Besten.

An Sommerabenden klingt Musik und Gesang nicht nur in Jugendklubs, Diskotheken und Cafes. Attraktive Veranstaltungen auf der Freilichtbühne der Festung Boyen ziehen ein großes Publikum an. Berühmt ist das Festival der Wanderlieder Ukieja (Ukelei), beliebt sind auch die Szanty , es lohnt sich beim Dancing unterm Sternenhimmel dabei zu sein. Lötzen und ganz Nordostpolen sind ein Paradies für die Liebhaber der speziellen Touristikarten. Kajak-, Radfahrer und Wanderer sind hier bestens untergebracht. Naturfreunde finden in der Nähe der Stadt einige interessante Naturschutzgebiete. Jeder kann hier eine solche Form des Freizeitvertriebs finden, die ihm am besten zusagt. Das Tourismusangebot der Stadt ist für jede Jahreszeit da!
Die beste Zeit für die Angler ist ja bekanntlich der Herbst. Die Lötzener See bieten Hechte, Aale, Maränen, Zander, Plötzen und andere Fischsorten. Der Herbst ist auch die beste Zeit für die Pilzsammler, und die wildreichen Wälder sind ein wahres Paradies für Jäger. Gerade um die Jahreszeit, ende September, schimmert der Wald in den schönsten Farben. Es lohnt sich also, eine Fuß- oder Radwanderung zu unternehmen. Lötzen ist ein sehr guter Ausgangspunkt für solche Unterfangen. Im Winter machen hohe Hügel und sehr gute Skiverhältnisse bei einer langen Schneezeit einen Besuch hier empfehlenswert.

Der Winter
ist wieder die Jagdsaison sowie Zeit für Schlittenfahrten, die am Lagerfeuer oder mit einem herzhaften Imbiß mitten im Wald enden. Liebhaber können Fische unter Eis fangen, immer mehr Gäste interessieren sich für Eisläufe auf zugefrorenen Kanälen und Seen. Die geeisten Wasserflächen ziehen Eissegler aus dem gesamten Land an. Es werden hier regionale und polenweite Veranstaltungen durchgeführt, allen voran der Eis-Cup von Lötzen. Im Frühjahr wie ganzjährig kann man die Sehenswürdigkeiten Masurens und Ermlands besichtigen. Lötzen ist ein guter Ausgangspunkt für alle interessante Standorte der Region. Während der Wanderungen kann der Tourist Spuren der menschlichen Anwesenheit in dieser Region vor Jahrtausenden entdecken. Die ersten Spuren dieser Art in dieser Gegend reichen bis zum fünfzehnten Jahrtausend vor Christi Geburt. Aus dieser und späterer Zeit stammen die charakteristischen Erdwälle und Schanzen, die zwischen Wäldern und Feldern versteckt sind. Ein Besuch in Lötzen im Mai ist auch empfehlenswert. Die Stadtbewohner feiern zusammen mit allen lieben Gästen die Lötzener Tage, die an den jeweiligen Jahrestag der Verleihung von Stadtrechten erinnern. In der Stadt klingt Gesang, auf Straßen finden festliche Umzüge, interessante Darbietungen und Auftritte verschiedener Ensembles statt. Das Leben erfüllt diese Stadt das ganze Jahr, nicht nur während der Sommermonate. Interessant ist es hier stets, im polnischen Goldenen Herbst, frostigen Winter und während der frühjährlichen Schneeschmelze.

Lernen Sie den Reiz dieser Stadt kennen, besuchen Sie Lötzen und

... genießen das Leben!