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   Samstag, 4 Februar, 2012
   Namenstag feiern: Andreas, Veronika
  Besucher online: 27   
 


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Gmina Wegorzewo / Gemeinde Angerburg

Wenn Sie Ruhe und Stille suchen, Ihre Kräfte regenerieren möchten oder Unterhaltung suchen und spektakuläre Abenteuer erleben wollen, dann sollten Sie in das wunderschöne Erholungsgebiet von Wegorzewo (Angerburg) kommen. Hier finden Sie alles, was Sie brauchen: glitzernde Seen, dichte Gehölze, tiefe Wälder, grüne Wiesen sowie die Stimmung masurischer Nächte, welche einzigartig sind...Denn die Masuren sind eine faszinierende Landschaft, im nord-östlichen Teil Polens, die von Ökologen "die grüne Lunge Polens" genannt wird. Ein Teil dieses Gebietes wird durch den Kreis Wegorzewo verwaltet, der am 01.01.2002 konstituiert wurde. Im Norden grenzt er an den Königsberger Bezirk. Die Fläche des Kreises beträgt 639 km2, wovon 19,8% Seen bzw. Flüsse und 13,4% Wälder - riesige Reservate von Flora und Fauna - bilden.

Auf diesem Gebiet gibt es sowohl die reinste Luft in Polen als auch die saubersten Seen. Der Mauersee ist der nach dem Sniardwy See (Spirding See) das zweitgrößte Seen-System in Polen. Dieses System (mit einer Gesamtfläche von 10450 ha) besteht aus den Seen: Kisajno (Kissain See), Dargin (Dargainen-See), Labap (Labap See), Dobskie (Doben-See), Kirsajty (Kirseiten-See), Mamry Pólnocne (nördlicher Mauersee), Swiecajty (Schwenzait See). Sie breiten sich von Gizycko (Lötzen) bis Wegorzewo (Angerburg) aus. Im Gebiet des Mauer-Seesystems liegen über 30 Inseln mit der Gesamtfläche von 239 ha. Die meisten von ihnen sind Naturschutzgebiete, die als Brutstätten für Vögel dienen. Ein gutes Beispiel ist die Insel Wysoki Ostrów auf dem Dobskie-See, welche auch Kormoran-Insel genannt wird; hier siedeln neben Kormorane auch Silberreiher.Panorama von Wegorzewo

Die Gemeinde Wegorzewo mit der Fläche 341 km2 liegt am nördlichen Rand der Großen Masurischen Seen, die eines der touristisch und landschaftlich attraktivsten Gebiete Polens ist. Man assoziiert es mit der Sommererholung am Wasser, mit dem unmittelbaren Kontakt zur Natur, mit Segeln und Angeln. Angerburg nannte man vor dem Krieg "Das Tor zu den Masuren", denn Segler gingen von hier aus auf Fahrt in die Wasserstraße, die durch Seen und Kanäle nach Ruciane-Nida (Niedersee) oder Pisz (Johannisburg) führt.

Andere Touristenzentren in der Gemeinde sind die Dörfer: Ogonki (Schwenten) und Kal (Kehlen), die an dem Swiecajty See liegen Außerdem bietet der Jachthafen in Sztynort (Steinort) ausgezeichnete Erholungsmöglichkeiten. Hier kann man anlegen, übernachten, Wassersportgeräte oder Fahrräder ausleihen.Yachthafen in Wegorzewo

Die Fläche der Gemeinde Budry beträgt 175 km2. 21% des Gebietes bilden Wälder, die reich an Jagdtieren und Unterholz sind. Der Rest sind Wiesen und Felder. Dank der Natürlichkeit und Sauberkeit der Umwelt brüten hier über 90 Storchenpaare, Schreiadler und Schwarzstörche. Es ist die größte Storchensiedlung in Europa.Gemeinde Possessern. Die Dorfgemeinde liegt auf halber Strecke zwischen Wegorzewo (Angerburg) und Gizycko (Lötzen). Sie ist in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts entstanden, als die Bevölkerung aus Masowien hierher kam. Das Gemeindegebiet beträgt 177 km2, wovon über die Hälfte Seen (18 Seen der I. und II. Güteklasse) und Wälder ausmachen.


Die schöne Landschaft, die abwechslungsreiche Topographie und schließlich die saubere Luft regen zu Wanderungen und Radfahrten an. Unter den verschiedenen Schwierigkeitsgraden findet jeder, seiner Kondition entsprechend, eine passende Route.

Anhänger der aktiven Ferienerholung können sich Fahrräder, Wassertreträder, Surfbretter und Paddelboote ausleihen; sie können einen Fitnessraum, eine Sauna, eine Sporthalle besuchen und sogar segeln lernen oder mit einer Kutsche fahren.

Eine andere Möglichkeit, sich in den masurischen Wäldern und an den Seen zu erholen ist das Paintball. Diese Sportart vermittelt nicht nur Teamgeist, sondern vermindert auch Stress und bleibt ein unvergessliches Erlebnis.

Ausmuendung zum Mamrysee Paddlern bieten wir Entspannung auf dem schönen und ruhigen Fluss Sapina, dessen Ursprünglichkeit und Natürlichkeit der Landschaft bezaubernd ist. Die Strecke führt vom Kruklin-See (Kraukelner-See) den Goldapiwo-See (Goldapgar-See), bis zum Pozezdrze-See (Großgarten-See) und dann vom Stregiel-See (Gross Strengelner-See) bis zum Swiecajty-See. Die Kajak-Tour kann man in Ogonki beenden oder man kann weiter die Strecke der Großen Masurischen Seen entlang paddeln. Weniger populär, aber auch interessant, ist die Kajakstrecke abwärts des Wegorapa Flusses. Der Fluss hat viele mäandernde Seitenarme, die eine verwickelte Windung in der Nähe von Mieduniszki (Medunischken) bilden. Diese Strecke ist eine Herausforderung für Trainierte, denn die Länge des Hauptarms des Flusses (vom Mamry-See bis zum Pisa-Fluss) beträgt 139,9 km. Im Fluss sind einige Hindernisse wie z.B. Wehre, aber die Möglichkeit, die schönen Landschaften im Angerapptal zu bewundern, entschädigt für die Schwierigkeiten.


Im Frühling und im Herbst bietet die masurische Natur den Touristen wunderbare Erholungsbedingungen an: lange Spaziergänge im Wald, Beobachtung von Vögeln in Baumkronen oder die Möglichkeit, saubere Luft einzuatmen. Die in diesen Jahreszeiten ruhigen Seen begünstigen das Angeln. Die Fülle von Pilzen und Waldfrüchten ermöglicht das Vorbereiten von Produkten, deren Geschmack an langen Winterabenden erfreuen wird.

Der Kreis Wegorzewo ist nicht nur ein Sommerparadies. Auch im Winter kann man sich hier aktiv erholen, indem man Skilaufen auf den Radstrecken treibt. Außerdem sind das Eissegeln, das Schlittschuhlaufen und das Schlittenfahren sehr attraktiv. Beachtenswert ist auch das Eisangeln. Besitzer von den in der Umgebung liegenden Pensionen bieten Schlittenfahrten an, die mit einem Picknick rund um das Feuer enden.Eissegeln

Das wertvollste Baudenkmal in Wegorzewo ist die im 17.Jhdt im spätgotischen Stil erbaute evangelische Kirche, die seit 1945 als katholische Peter und Paul-Kirche firmiert. In der Kirche befinden sich viele Teile der ursprünglichen Innenausstattung. Besonders beachtenswert ist der figurenreiche Barock-Altar aus dem Jahre 1652, der mit lateinischen und deutschen Inschriften versehen ist; ferner die Kanzel vom Anfang des 17.Jhs (umgebaut im 18.Jh.), zwei Beichtstühle (1696 und 1715) und die älteste Orgel Masurens aus dem Jahre 1647 mit originalem Barockklang.

Ein interessantes Baudenkmal ist die ehemalige dreiflügelige Ordensburg, die Ende 14. Jahrhunderts erbaut wurde. Früher besaß sie drei Basteien und war mit Zinnen und Giebeln versehen. Leider wurde sie im Laufe der Jahrhunderte so oft umgestaltet, dass die heutige Form kaum mehr an mittelalterliche Schlösser erinnert. 1845 zerfiel der letzte, aus der Ordenzeit stammende Giebel. Erst in den 80-er Jahren wurde die im Krieg zerstörte Burg wieder aufgebaut. Das wichtigste Baudenkmal in der Umgebung ist das Schloss der Familie Lehndorff in Sztynort Duzy (Gross Steinort), dessen Fundamente aus dem 16.Jh stammen. Im Park und seiner Umgebung wachsen etwa 160 Eichen, von denen die ältesten um 1600 gepflanzt wurden. Auf dem Kap zwischen dem Sztynort-See (Steinorter-See) und dem Labap-See befinden sich die Mausoleumsruinen dieses Grafengeschlechts.

Der schönste Aussichtspunkt ist die Anhöhe über dem Swiecajty See (Schwenzait See), wo die Soldaten aus dem I. Weltkrieg auf einem gut gepflegten Friedhof ruhen. Einen weiteren Ausblick auf den Mamry-See erhält man auf den Halbinseln Kal und Zwierzyniecki Róg (Thiergartenspitze) und auch von der Brücke über der Landenge zwischen dem Kirsajty-See und dem Dargin-See.

Freunde von Militärgebäuden können (mit den Taschenlampen), die im Krieg nicht zerstörten Bunker vom Feldquartier des Oberkommandos des Heeres "Anna" in Mamerki (Mauerwald) und das Feldquartier von Heinrich Himmler in Pozezdrze besichtigen. Am bekanntesten in ganz Polen ist aber die „Wolfschanze“- Hitlers Kriegsquartier in Gierloz (Görlitz). Hier befinden sich über 80 Objekte verschiedener Art und Bestimmung, darunter 7 Luftschutzbunker aus Stahlbeton.

Wenn man Gierloz besucht, sollte man unbedingt ein bisschen weiter nach Swieta Lipka (Heiligelinde) fahren, wo sich ein bekanntes Marien-Sanktuarium befindet, eine Perle des Barock. Diese Wallfahrtskirche ist ein besonderes Touristen-Magnet, weil sie eine prächtige Innenausstattung aus dem 17. und 18 Jh. und auch eine Orgel mit beweglichen Figuren besitzt. In der Touristensaison finden hier regelmäßig Orgelkonzerte statt..

Ausblick zum Schloss
Zu den bemerkenswerten Relikten der Wasserbaukunst in unserem Kreis gehört der 22 km langer Teil des unbeendeten Masurischen Kanals, der u.a. diese Gewässer mit der Ostsee verbinden sollte. Seit 1862 (erste Pläne), trotz wiederholter Bauansätze war er nie fertig geworden. Er verläuft vom Mamry-See, durch den Rydzówka-See (Rehsauer-See) bis ins russische Ausland. Auf dem Gebiet Polens gibt es 5 Schleusenkammern. Am interessantesten sind zwei in Lesniewo (Fürstenau) und eine in Guja.

Pyramiden gelten seit je als Symbol der Unsterblichkeit. Sie kommen nicht nur in Ägypten, sondern auch in Masuren vor. Im Ort Rapa (Kleinangerpapp) wurde 1812 im Auftrag des Grafen Fahrenheit eine Grabstätte in der Form einer Pyramide nach dem Plan von Bartel Thorwaldsen errichtet. Man glaubt, das Sie an einem Punkt steht, wo sich drei Linien der sog. geomantischen Strahlung kreuzen, die einem besonders positiven Einfluss auf den menschlichen Körper haben sollen. In der Grabstätte ruhen die mumifizierten Leichen der Familienmitglieder der Familie.

Außer den oben erwähnten Plätzen sind noch sehenswert: die Gutshäuser in Nowa Guja und Trygort (Thiergarten), Schlossgebäude in Rudziszki (Raudingen) und Wiecki und auch das Mausoleum der Familie Lefevre auf dem Friedhof in Rydzówka (Rehsau); ferner die Kirche in Wegielsztyn (Engelstein) und der Bismarckturm in Srokowo (Drengfurt).