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Kielce
ist eine bedeutende touristische Attraktion. Wesentliche
Höhendifferenzen, auf den Hängen der Anhöhen gelegene Siedlungen.
Gebirgskämme und innerhalb der Stadt wachsende Wälder. Stauseen und
Flußtäler bilden ein schönes Panorama der Hauptstadt des ältesten
Gebirge in Europa, des Swietokrzyskie Gebirges.

Es gibt keine andere Stadt in Europa, in der vier Naturschutzgebiete
vorhanden sind. Die Schönheit eines von ihnen, des für ein Schutzgebiet
hinsichtlich der Natur- und Aussichtsvorzüge gehaltenen "Berges Karczowka"
beschrieb Zeromski in seinem Werk "Dzienniki" (Tagebücher)
"Dort stehen die Akazienhecken an den Seiten und öffnen sich wunderschöne
Panoramen in die anliegenden Wälder und Gebirge. Baumgruppen und grauer
Hintergrund blauer Wälder, weite Dörfer. Anhöhen umweht eine blaue
Dunkelheit, sich von den Gebirgskrümmungen zeigende Überreste der
Burg in Checiny ein reizendes, vortreffliches Land ..."
Die Ansicht von Karczowka verlor bis heute nicht viel von ihrem Reiz.
In drei sich innerhalb der Stadt befindenden
geologischen Schutzgebieten, d.h. Slichowice, Kadzielnia,
Wietrznia treten Felsen aller geologischen Formationen des
Paläozoikums, Trias, Tertiärs und Quartärs auf. Im ehemaligen Steinbruch
Slichowice kann man eine einzigartige Erscheinung sehen, die die tektonischen
Prozesse, die sog. Gestürzte Falte, widerspiegelt. Diese Falte entstand
um Ende des Paläozoikums, als das Gebiet des Swietokrzyskie Gebirges
emporgehoben und stark gefaltet wurde.
Unter den Felsen des Schutzgebietes "Kadzielnia"kann
man wunderschöne Karsterscheinungen bewundern. Hier befinden sich
auf einem kleinen Gebiet 14 Höhlen, von denen die längsten
"Szczelina" (140 m) und "Wschodnia" (110 m)
sind. In die Felsen wurde ein Amphitheater für über 5000 Zuschauer
eingebaut. 
Die längste Höhle in Polen, außerhalb der Tatra, ist
nur einige Kilometer von der Stadt entfernt. Das sind mit einem Korridor
verbundene Höhlen "Cholesiowa Jama" und "laworznicka",
deren Gesamtlänge 5670 m beträgt! Die Höhle ist leider für
Besucher nicht zugänglich. In
zahlreichen Höhlen und Parks von Kielce kann man 19 von 21 in Polen
lebenden Gattungen der Fledermäusen treffen.
Als eine von zwei Städten in Polen rühmt sich Kielce einer
markierten städtischen touristischen Route. Zahlreiche von
über 30 touristischen Routen beginnen, verlaufen oder enden in Kielce.
Die Geschichte hinterließ hier zahlreiche einzigartige historische
Architektur, Kunst und Industriedenkmäler die wiederum
mit wundeshönen Wälder, Flussen, Stauseen
und saberen Luft viele Besucher anlocken.
Die Zahl der Touristen, die Kielce und
das Wojewodschaft Swietokrzyskie besuchen kommen, wird immer größer.
Sehenswürdigkeiten von Kielce und
Umgebung
Schloß der Krakauer Bischöfe

wurde auf Initiative des Bischofs Jakob Zadzik errichtet, Beispiel
für polnische Residenz aus der Epoche des Stammes Waza. Trotz gewisser
im 19 Jh. vorgenommenen Umgestaltungen erhielt das Schloß seine
ursprüngliche Form, Verzierung der Fassaden und originelle Ausstattung
der meisten Innenräume. Im Jahre 1971 wurde das Schloß zum Sitz
des Nationalmuseums. Hier Befinden sich Sanktuarium vom Marschall
Jozef Pilsudski. Gemäldegalerie mit wertvollen Gemälden polnischer
Maler. vom. 17. bis zum 20. Jh. (Zamkowy Platz).
Der
Dom der Himmelfahrt Maria
wurde 1171 vom Bischof von Krakow Gedeon errichtet. Nach zahlreichen
(vom 13 bis 19.Jh.) durchgeführten Umbauten bekam der Dom das Aussehen
einer dreischiftigen Frühbarockbasilika. Am Domplatz befindet sich
eine Grabtafel von Wojciech Bartosz Glowacki, dem Helden von Raclawice,
der in Kielce drei Tage nach der Schlacht bei Szczekociny am 6.
Juni 1794 starb. Im vermauerten Portal der Kirche befindet sich
ein interessantes historisches Denkmal - eine Marmortafel gestiftet
1782 vom Primas Michal Poniatowski. Die Tafel gibt polnische länge-,
Gewicht- und Flächeneinheiten an und stellt damit das grundlegende
Muster des Längemaßes - Kronenelle dar. Auf der Tafel wurden auch
die Muster der Pariser und Englischer Fußmaßen gehauen (Zamkowy
Platz)
Klöster und Kirche auf dem Hügel Karczowka
wurden in den Jahren 1624 -1631 gegründet und für die Bernhardiner
bestimmt. Der Orden wurde von den Zarenbehörden 1864 aufgelöst.
Verwalter des Objekts ist seit dem
Jahr 1957 die ''Gesellschaft des Katholischen Apostelamtes" die
sog. Pallotinenpriester, die hier eine Pfarrei und Noviziat führen.
In der Kapelle wurde eine Gestalt der Heiligen Barbara aus dem 17
Jh. untergebracht. Die aus einem sehr untypischen Material aus reinem
Erz des Bleierzes in seltener Größe - Galenit geschafft wurde. (Hügel
Karczowka Karczowkowska Str.1) Heilige Dreifaltigkeitskirche, errichtet
in der 1 Hälfte des 17 Jh. Die Ausstattung, der Kirche stammt hauptsächlich
aus dem 18 Jh. Barock- und Spätbarockaltäre, eine Kanzel, ein dreistöckiges
Chor. Das Tonnengewölbe wird durch eine Spätrenaissancestuckverzierung
geschmückt (Jan Pawel II. Str.).
Haus
der Familie Laszczyk
Lächenmeierhof aus dem 18. Jh. mit gebrochener Schindel bedeckt,
mit weißen Wänden und Säulengang, mit Umzäunung aus Holzbalken;
heute Sitz der Direktion des Kielcener- Dorfmuseums (Jan Pawel II
Str.) Henryk Sienkiewicz-Str. in den 20-er des 19 Jh. markiert,
hier befindet sich eine Reihe von Gebäuden von historischem Wert,
u.a. das ehemalige Hotel Wersal, das Zeromski Theater. Hotel Bristol,
Sienkiewicz 'Wohnviertel, 'klassizistischer Gebäudekomplex, eine
polnisch-katholische Kirche.
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