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   Samstag, 4 Februar, 2012
   Namenstag feiern: Andreas, Veronika
  Besucher online: 33   
 


Sehenswertes im Bereich
Masowien
Plock

Woj. Podlaskie
Kreis Heinowka
Biebrza Nationalpark

Woj. Lubelskie
Lubliner Region

Mazowsze / Masowien

Masowien, die Ebene um Warschau, hat vielerlei Sehenswürdigkeiten zu bieten. Auch wenn man wenig Zeit hat, sollte man wenigstens einen Ausflug in den wunderschönen Wald des Kampinoski-Naturparks oder nach Zelazowa Wola, in den Geburtsort Chopins, machen. Südwestlich der Hauptstadt bietet die große Textilstadt Lodz ein großes kulturelles Angebot. Das westlich von Warschau gelegen Plock, mit dem Zug in knapp zwei Stunden zu erreichen, bietet eine historische Altstadt und einige sehenswerte Museen. Im nördlichen Masowien liegen der Palast von Jablonna und das Marktstädtchen Pultusk.
Praktisch alle nachfolgend beschriebenen Orte kann man von Warschau aus mit Nahverkehrsbussen und -zügen erreichen. Allerdings sollte man bei einem Tagesausflug in den Nationalpark daran denken, daß die Busse in die Stadt zurück abends seltener fahren. Nach Lodz fahren einige Eilzüge, so daß ein Tagesausflug von Warschau aus mühelos zu schaffen ist.

Fünfzig Kilometer westlich von Warschau, am westlichen Rand des Kampinoski-Nationalparks, liegt das kleine Dorf Zelazowa Wola, der Geburtsort des Komponisten und Nationalhelden Fryderyk Chopin. Die Fahrt durch die hügelige masowische Landschaft ist eine willkommene Geburtsort des Komponisten und Nationalhelden Fryderyk ChopinAbwechslung nach der Stad. Ohne eigenes Auto sollte man einen Bus vom Hauptbusbahnhof (Richtung Sochaczew) aus nehmen, die Busfahrt dauert eine Stunde. Das Haus, in dem Chopin zur Welt kam, ist heute ein Museum, es liegt in einem großen Garten. Die Familie Chopin lebte nach der Geburt ihres Sohnes 1810 nur noch ein Jahr in diesem Haus, aber der junge Fryderyk kehrte oft zu seinem Lieblingsort zurück. Hier lernte er die masowische Volksmusik kennen, die in viele seiner späteren Werke Eingang gefunden hat. Das Haus wurde 1929 mit Hilfe von Spenden gekauft, renoviert und in ein Museum verwandelt, das von der Warschauer Chopin-Gesellschaft unterhalten wird. Die Klavierkonzerte, die im Sommer sonntags im Musikzimmer veranstaltet werden, sind bei Besuchern sehr beliebt. Von Anfang Mai bis Ende September finden sie jeweils um 11 und 15 Uhr statt, sie gehören zum Programm verschiedener Reiseorganisationen. Das Haus selbst ist ein typischer dwor, ein traditioneller Landsitz der szlachta, des Kleinadels, von dem es im gesamten ländlichen Polen, vor allem aber in Masowien und Malopolska, viele gibt. Alle Räume wurden völlig stilgetreu restauriert. Sie enthalten eine Sammlung von Familienporträts und andere Erinnerungsstücke an Chopin. Das erste Zimmer rechts neben dem Haupteingang ist die alte Küche, die mit traditionellen masowischen Deckenmalereien geschmückt ist.

Der Kampinoski-Nationalpark

Der Kampinoski-Nationalpark/Puszcza Kampinoska, der an den Warschauer Vorort Zoliborz angrenzt, erstreckt sich über eine Fläche von rund 400 Quadratkilometer westlich der polnischen Hauptstadt.

Dieser lichte Wald ist eine ideale Erholungsstätte. Er beherbergt die Sommerhäuser vieler Warschauer, und im Herbst suchen hier an Wochenenden Legionen von Ausflüglern nach Pilzen. Wie in allen Nationalparks wird sorgfältig über den natürlichen Reichtum des Waldes gewacht, um die vielfältige Flora und Fauna zu erhalten (von Zeit zu Zeit sichtet man Elche, Wildschweine und Biber, die vor kurzem wieder hier angesiedelt wurden). Für Fußgänger (und Langläufer) gibt es keine nennenswerten. Einschränkungen der Bewegungsfreiheit. Man kann sich im Wald übrigens leicht verlaufen, deshalb sollten Besucher, wenn sie nicht gerade sehr erprobte Pfadfinder sind, auf den gekennzeichneten Wegen bleiben: Markierungen am Waldrand geben klar die Hauptwege an.