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   Samstag, 30 Juli, 2016
   Namenstag feiern: Ingeborg, Inga, Petrus
  Besucher online: 7   
 


Plock - Die Fürstenstadt

Wenn es eine Reihenfolge der malerisch gelegensten Städte Polens gäbe, dann stände Plock bestimmt an ihrer Spitze. Davon kann man sich leicht überzeugen, indem man von Radziwie aus und über die Weichselbrücke in das Stadtzentrum fährt. Die sehr alte Stadt, voll von schönen Denkmalern, erhebt sich auf einer wunderschönen, fast 50 Meter hohen Böschung. welche die masowische Ebene überragt. Das über 1000 Jährige Plock ist die älteste Stadt Masowiens und eine der ältesten Polens. Um die Wende des XI. zum XII. Jahrhundert befand sich, wie der aus dem Mittelalter stammende Chronist Gall Anonym anmerkt, gerade hier auf der Weichselböschung die Residenz der polnischen Herrscher und Plock selbst erfüllte die Aufgaben einer Hauptstadt. Plock liegt im Herzen Polens, 120 km nordwestlich von Warschau, dort wo sich wichtige Verkehrswege kreuzen. Die Weichsel war früher die wichtigste Verkehrsader, die den Suden mit den Hafen an der Ostseeverband. Auch heute noch können wir Barken, Schiffe und Boote auf dem Fluß sehen. In Plock befinden sich sowohl eine Werft, als auch ein Binnenschifffahrtshafen und Anlegeplätze für Ruderboote.

Rathaus und der moderne BrunnenErbe 1000jähriger Geschichte

"Ihr wisst nicht, wie dort die Glocken lauten, die alten Glocken in der stillen Dämmerstunde"
- so schrieb Wladyslaw Broniewski in seinem Gedicht unter dem Titel "Vaterstadt". Plock - Polens Altersgenosse ist schön und gleichzeitig geheimnisvoll.

An seine glanzvolle Vergangenheit erinnern die Baudenkmäler aus verschiedenen Epochen. Auf der Weichselböschung hat jeder Ort, sogar der unscheinbarste, seine eigene, schon bekannte oder noch von den Forschern zu entdeckende KathedraleGeschichte. Schon im frühen Mittelalter gab es hier ein Zentrum heidnischen Kultes und die ältesten von Archäologen entdeckten Siedlungsspuren stammen aus dem X. Jahrhundert v.u.Z. Wie es sich für eine Stadt mit tausendjähriger Tradition gehört, ist Plock Sitz vieler Kulturstätten und Institutionen, die Schätze vergangener Jahrhunderte sammeln und sie den Zeitgenossen zugänglich machen.
Unter den Denkmälern der ältesten Masowischen Stadt sind besonders bemerkenswert :
Die Plocker Kathedrale -Kathedrale (von innen) im XVI. Jh. auf dem Grundriss einer romanischen Kirche im Spätrenaissancestil von italienischen Baumeistern gebaut - später "gereinigt" von zahlreichen späteren Umbauten in den ersten Jahren unseres Jahrhunderts. Im Innenraum befinden sich wahre Schätze, u.a. der Altar unserer heiligen Jungfrau Maria aus dem XVII. Jh. Marmorgrabmäler aus dem XVI. Und XVII. Jh., Epitaphen, eine Kopie der bekannten bronzenen Plocker Tür, oder der Sarkophag mit der Asche von Wladystaw Herman und Boleslaw Krzywousty in der Königskapelle.

 

Das Masowische Museum, Masovisches Museum Skulptur "Wassermann" von Konstanty Laszczkadas in den Überresten der früheren Benediktinerabtei des Heiligen Wojciech und des Schlosses der Masowischen Fürsten seinen Sitz hat. Aus den ältesten Zeiten haben sich erhalten: Fundamente einer Rotunde aus der Zeit des Boleslaw Chrobry und ein Palatium aus der Zeit des Wladyslaw Herman, ein Eckstück der spätgotischen Kirche des Heiligen Wojciech, die Adelsbastei und der Uhrturm. Im 1821 gegründeten Museum befinden sich u.a. Sammlungen zur Geschichte Masowiens und eine der reichsten Sammlungen von Jugendstilkunst.
Die Pfarrkirche des Heiligen Bartlomiej - im Jahre 1356 geweiht, zweimal umgebaut verbirgt in ihrem Innern Epitaphyen und Tafeln aus dem XVI. und XVII. Jh., und den aus der Kirche des Heiligen Wojciech verlegten Altar.


Der sehr schön restaurierte Komplex des Kanonikats
, d.h. des Jetzigen Sitzes der Plocker Bischöfe und des Sitzes der Plocker Wissenschaftlichen Gesellschaft.


Eine reformierte Kirche aus dem Spätbarock
- gebaut in den Jahren 1758 -1771 - mit schöner Innenarchitektur und Ausstattung.


Das Diözesanmuseum
präsentiert wertvolle Sammlungen sakraler Bildhauerkunst, ritterliche Skapuliere und Ringkragen, alte Münzen, Malerei und als älteste, unschätzbar wertvolle Exponate: Kelch und Hostienteller, 1239 gestiftet vom Fürsten Konrad Mazowiecki, und die Herme des Heiligen Zygmunt.


Diözesanmuseum (von innen)Der frühere Palast der Plocker Bischöfe
gebaut um 1600, später im klassizistischen Stil umgebaut, heute Gerichtssitz und Sitz der Staatsanwaltschaft.


Das Malachowski - Gymnasium
- früher Stiftskirche des Heiligen Michael und heute Sitz der ältesten polnischen Schule, die ununterbrochen seit dem Jahre 1180 tätig ist.


Ein Speicher aus dem XIX. Jh.
- in dem die ethnographische Abteilung des Masovischen Museums regionale Kleidung, Möbel und Geräte sowie Sammlungen von Werken der Volkskünstler ausstellt.

Der Kloster - Kathedrale - Komplex der Mariaviten - im neugotischen Stil gebaut in den Jahren 1911 -13 Hauptsitz der Altkatholischen Kirche der Mariaviten in Polen.

Die Einwohner der Stadt und die sie besuchenden Gäste können ein reiches Angebot nutzen und zwischen den Aktivitäten solcher Institutionen auswählen wie : Kulturhäusern, Klubs, Bibliotheken, Kulturgesellschaften, dem Jerzy-Szaniawski-Dramatischen Theater (im Laufe von 23 Jahren gab es über 200 Premieren), dem Plocker Sinfonieorchester, Kunstgalerien und Museen, Boleslaw III Krzywousty wird zum Ritter geschlagen (Gemälde von Aleksander Lesser)dem im Jahre 1996 eingeweihten Darmstadt Haus in Erinnerung an E.T.A. Hoffmann (Zentrum der Zusammenarbeit mit den Plocker Partnerstädten: Darmstadt in Deutschland, Fort Wayne in den USA, Forli in Italien, Mazeikiai in Litauen, Nowopolock in Weißrußland und seit kurzem Auxerre in Frankreich). Die Stadt hatte seit Jahren das Glück, kreative und leidenschaftliche Menschen zu gewinnen, dank deren auch heute die Glanzzeiten vieler dieser Einrichtungen mit nicht geringem Erfolg andauern. Zu derartigen Institutionen gehört besonders auch Polens älteste wissenschaftliche Gesellschaft, die "Plocker Wissenschaftliche Gesellschaft" (gegründet 1820) mit der Zielinski- Bibliothek. In den Sammlungen der Bibliothek, die über 270 000 Bände zählt, kann man wahre Raritäten finden, u.a. 88 Inkunabeln und die in Polen einzige Graphiksammlung von Goyas "Caprichos". Seit 1900 ist die Plocker Musikalische Gesellschaft tätig, viel jünger sind die Gesellschaft der Theaterfreunde und die Plocker Fotogesellschaft. Viele spektakuläre Errungenschaften gehen auf die Rechnung der Musik-, Folklore-, Tanz- und Gesangsensembles, u.a. der Tanz- und Gesangsensembles der Pfadfinder "Dzieci Plocka" (gegründet vorüber 50 Jahren von dem Pfadfinder Waclaw Milke), "Plock", "Petrolinki", "Mazurzy Ziemi Plockiej", der Studentengruppe "Masovia", des Kammerchors und des Tanz- und Gesangsensembles. "Wisla". Die Mehrheit von ihnen entstand und arbeitet bis heute unter der Ägide von fünf ungewöhnlich aktiven Plocker Kulturhäusern: dem Kulturhaus (in dem es auch ein Jazzcafe gibt), dem Jugend-Kulturhaus, dem Genossenschaftskulturhaus, dem Woiwodschaftskulturhaus und dem Haus der Technik. Sie bieten die Teilnahme an zahlreichen und thematisch verschiedenen Workshops an. Eine ungewöhnliche Attraktion für Touristen sind die reichsten Sammlungen des Landes im Bereich des Jugendstils, ausgestellt im Masowischen Museum, sowie auch die Sammlungen des Diözesanmuseums, in dem u.a. unschätzbare Kunstwerke aus dem Domschatz aufbewahrt sind. Im altertümlichen Speicher, dem Sitz der ethnographischen Abteilung des Masovischen Museums, wurde eine feste Ausstellung von Dorfgeräten, dörflicher Kleidung und von Werken der Volkskünstler eingerichtet. Auf die Freunde der plastischen Kunst warten interessante Ausstellungen in der Plocker Kunstgalerie und in der privaten Galerie "Art". Auf der malerisch in die Weichselböschung - in Form eines Amphitheaters - hineingebauten Freilichtbühne, wie auch auf dem ganzen Tumska - Hügel, im Hof und in den Sälen des Schlosses der Masowischen Fürsten und auf den Straßen der Altstadt finden viele Freilichtveranstaltungen statt. Besonderen Interesses erfreuen sich die
Juni-"Tage der Geschichte von Plock" mit farbenfrohe n Festspielen und Ritterwettkämpfen, und auch die an die Volkstradition anknüpfenden "Wianki", die während der Johannisnacht organisiert werden. Der Kalender regelmäßig in ganz Polen stattfindender Kulturveranstaltungen umfaßt u.a. auch den Frühlingsvortragswettbewerb in Erinnerung an Wladyslaw Broniewski, die Präsentation alternativer Theater "Morf" (Mai), der Wettbewerb der Kindertheater "Heca" (Juni), die Poesieworkshops "Um das Eichenblatt" und "Herbstchrysantheme" (November), der Klavierwettbewerb für Nachwuchspianisten in Erinnerung an I. Stefanski, wofür eine hervorragende Pianistin und Pädagogin - Prof. Halina Czerny -Stefanska - gesorgt hat, das "Plocker Weihnachtsliedersingen" (Dezember) und das Festival Einstimmiger Musik in der einmaligen Atmosphäre der Kathedrale. Plock bietet seinen Einwohnern und auch den zugereisten Gästen ausgezeichnete Bedingungen zur aktiven Erholung und Rekreation. Die Liebhaber des sportlichen Lebensstils haben zur Verfügung u.a.: drei Sportplätze, zwei Hallenbäder, professionelle Tennisplätze, mehrere Sportbootanleger, den Sportflughafen des Aeroklubs Masoviens. Im nahe liegenden Lack befindet sich ein bekanntes Gestüt, bei dem ein Reitzentrum entstand. Unter den über 40 Klubs und Sportvereinen existiert am längsten Das Museum (von Innen) - Schlafzimmerdie Plocker Rudergesellschaft "Budowlani", gegründet 1882, Jetzt Olympia-Zentrum. Die auf dem Sportplatz ZKS "Petrochemie Plock" stattfindenden Fußballwettkämpfe besuchen viele Zuschauer; Erfolge hatten auch die Handballspieler von "Petrochemie", die 1998 zum vierten Male hintereinander den polnischen Handballpokal gewonnen haben. Die Wassersportler treffen sich Jedes Jahr zur Segelregatta um den "Heidepokal" bzw. den "Herbstpokal", die vom Stadtpräsidenten von Plock gestiftet wurden. Der Kalender ständig stattfindender Sportveranstaltungen umfaßt auch Schwimmwettkämpfe, Radrennen, den "Tumska - Lauf", Federballwettkämpfe, Tischtennis, Handball, und auch die bedeutenden Internationalen polnischen Tennismeisterschaften für Behinderte, das Internationale Schachturnier - "Tumska - Turm", zu dem im April ausgezeichnete Vertreter dieser besonderen Sportdisziplin nach Plock kommen, die polnischen Ruderpokalwettkämpfe und das Internationale Plocker Handballturnier für Mädchen und Jungen.



Sehr populär bei den Einwohnern der Stadt und ihren Gästen ist der städtische Tierpark, gegründet 1951, in dem 3300 Tiere aus 430 Gattungen leben.
Der zoologische Garten spezialisiert sich auf die Zucht von Lurchen und Kriechtieren, wobei der Bestand an Giftschlangen zu dem größten in Polen gehört.

 

 


Alle Informationen mit freundlicher Unterstützung des Amtes für Promotion und Information der Stadt bei der Stadtverwaltung Plock.