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Die Gemainde Bialowieza
Geschichte
Die Anfänge von Bialowieza sind auf das 16. Jh. zurückzuführen,
als da ein Jägerhof der litauischen Großfürsten errichtet wurde.
Die Siedlung, dann zum Dorf geworden, war ein Aufenthaltsort der
litauischen Fürsten und polnischen Könige, die in dieses Gebiet
zur Jagd kamen. Nach der Teilung Polens 1795 ging der Urwald von
Bialowieza in den Besitz der russischen Zaren über. 1888 begann
man den Bau eines Zarschlosses, einer orthodoxen Kirche und der
Baulichkeiten für die Würdenträger und Bedienstete. 1924 ließ sich
in Bialowieza das englische Holzverarbeitungsunternehmen "Century"
nieder. Im 2. Weltkrieg waren in den Wäldern um Bialowieza die Partisanenabteilungen
tätig. Die Zivilbevölkerungsverfolgungen begannen. Bialowieza wurde
zerstört. An die Kampf- und Hinrichtungsstellen erinnern heute Obelisken
und Gedenktafeln.
Sehenswürdigkeiten:
- Der Nationalpark von Bialowieza und in dem Park das Strenges-
Naturschutzgebiet, der Schloßpark, das Schaureservat der
Wisente und die Museumssammlung
- Das Wladyslaw-Szafer-Naturschutzgebiet, die Naturschutzgebiete
Pogorzelce, Wysokie Bagno, Podolany, Podcerkwa, Przewloka
- Das natürliche Narewtal
- Baulichkeiten aus der zaristischen Zeit, u.a. die orthodoxe
Kirche mit dem einmaligen Ikonostas, Baudenkmäler im Schloßpark
und andere
- Hölzerne Bauernhäuser und Ställe
- Das Freilichtmuseum mit den podlassischen Holzbauten
- Die Bauüberreste des englischen Holzverarbeitungs-Unternehmens
"Century" (Tätigkeitszeit: 1924 - 1929)
- Die römisch - katholische Kirche von 1927 mit der Hl. Hubertuskapelle
(der Jäger- und Försterschutzheilige).
Vorteile:
- Ein gut entwickeltes Wanderwegenetz im Waldpromotionskomplex
"Puszcza Bialowieska"
- Mehrere Fremdenverkehrsbüros, die ihre Dienstleistungen im Bereich
Fremdenführungen und Übernachtungen anbieten
- Zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten
- Im In- und Ausland bekannte Forschungsanstalten
- Sitz der Nationalparkdirektion.
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