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   Freitag, 30 Juli, 2010
   Namenstag feiern: Ingeborg, Inga, Petrus
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Die Gemainde Narew

Geschichte
Die ersten Niederlassungen um den Ort Narew fanden schon im 12. Jh. statt. Davon zeugen die Siedlungsüberreste am linken Ufer des Flusses Narew in den Ortschaften Narew, Makowka, Ancuty, Chrabostowka und Hajdukowszczyzna. Die Siedlung Narew erhielt 1514 die Stadtrechte. 1529 billigte der König Zygmunt Stary das Recht auf eine Zollkammer zu. Der Ort erlebte die schnellste Entwicklung im 16. -17. Jh. Im 19. Jh. beschäftigten sich die meisten Einwohner mit der Landwirtschaft und waren in den Dienstleistungen tätig. Ziemlich verbreitet war der Hopfenanbau. 1934 verlor Narew die Stadtrechte. Während der Besetzung durch die Deutschen erlitten die Einwohner häufig Terrorakte.

Sehenswürdigkeiten: Ein altes Bauernhaus im Dorf Makowka (Fot. M. Swiecki)

  • Das Niedernarewtal - malerische Landschaft, reichhaltige Naturwelt, Angelmöglichkeiten
  • Der Dorfbau im Dorf Narew, zentral gelegener Markt an der Kreuzung alter Handelswege
  • Hölzerne Sakralbauten - die Kirche in Narew aus dem 18. Jh., orthodoxe Kirchen aus dem 18. Und 19. Jh. in Narew, Kozliki, Losinka, Tyniewicze, Ordynki, Puchty, Trzescianka
  • Zur Unionskirche gehörende Friedhöfe in Narew und Trzescianka
  • Alte Votivkreuze aus Holz und Stein
  • Alte hölzerne Bauernhäuser mit Zierelementen

Vorteile:

  • Über 30% der Gemeindefläche sind mit Wald bedeckt (das größte Waldgebiet ist Ladzki Wald, der an den Urwald von Bialowieza grenzt)
  • Das ist ein ausgezeichnetes Gebiet für Pilz- und Waldfrüchtesammler
  • Das ist ein attraktives Gebiet für Wanderer, Radfahrer und Kanusportler
  • Es gibt Übernachtungsmöglichkeiten
  • Der gute Umweltzustand ermöglicht einen ökologischen Anbau und die Viehzucht (die meisten Einwohner der Gemeinde leben von der Landwirtschaft, der Hauptbereich ist die Milchviehzucht).
  • Es bestehen günstige Bedingungen für die Entwicklung des Agrotourismus, für die Produktion gesunder Lebensmittel und für das Kräutersammeln

Der Gemeinde liegt es an der Bewahrung der Natur im möglichst besten Zustand, an den mit Ökologie und Tourismus verbundenen Investitionen und an der ökologischen Landwirtschaft.