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   Donnerstag, 11 März, 2010
   Namenstag feiern: Rosina, Alram
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Die Ikonenroute - Tal des San-Flusses

Sanok- IkonenmuseumSanok - das Ikonenmuseum Es befindet sich im Schloss von Sanok in der Zamkowa-Str. 2. Das Objekt, ursprünglich eine Ruthenische- Burg, auf deren Stelle das gotische Kasimir- schloss entstand, wurde in den Jahren 1523-48 im Renaissancestil umgebaut. In seinen Sälen werden 270 Ikonen, von den 700, die das Museum besitzt, ausgestellt. Das Museum besitzt die größte Ikonensammlung in Polen. Zusätzlich bietet das Museum an: die Malerei des Zdzislaw Beksinski (150 Gemälde) und die Werke der anderen Gegenwartskünstler, archäologische und historische Exponate, die mit der Region verbunden sind.

Sanok - der Dom Der orthodoxe Dom der Heiligen Dreifaltigkeit, Sitz des Erzbischofs der Diözese von Przemysl und Nowy Sacz, gemauert, 1784 erbaut.
Die Schlüssel sind im Pfarrhaus - Zamowa-Str. 16.


Sanok- Museum für VolksbaukunstSanok - Museum für Volksbaukunst
- Skansen Es befindet sich in der Rybicki-Str. (Geschäftsführung - in der Traugutta-Str.3) umfasst ein Gebiet von 38 ha und zeigt etwa 120 Bauten der Holzarchitektur aus dem Bieszczady-Gebirge, den Bergen Beskid Niski und aus dem Gebirgsvorland, u.a. die griechisch-katholische Kirche aus Ropki - 1801, aus Graziowa - 1731, aus Rosolin - 1750, die Kirche aus Baczal Dolny 1667. Das Freilichtmuseum besitzt auch etwa 500 Ikonen, von denen sich ein Teil in den obengenannten griechisch-katholischen Kirchen befindet, und die anderen werden im gesonderten Gebäude ausgestellt. Seit Oktober 1998 ist das Freilicht- Museum in Sanok das größte in Polen.
Sanok der DOM
MiedzybrodzieMiedzybrodzie Die ehemalige griechisch-katholische Pfarrkirche der Heiligen Dreifaltigkeit, gemauert, in den Jahren 1899-1900 erbaut, zur Zeit die römisch-katholische Filialkirche. Die Schlüssel sind bei Herrn Mieczyslaw Bojeczko, Miedzybrodzie 32, am anderen Ende des Dorfes (etwa 500 m).

Tyrawa Solna Die griechisch-katholische Holzkirche des Heiligen Johannes der Täufer, 1837 erbaut. Zur Zeit wird sie als römisch-katholische Kirche benutzt. Die Schlüssel zur Kirche befinden sich bei Frau Mieczyslawa Penar - Tyrawa 88, (das nächste Haus neben der Kirche).

HlomczaTyrawa SolnaHlomcza Die griechisch-katholische Kirche des Konzils der Jungfrau Maria, eine Holzkirche, 1859 erbaut. In den Jahren 1946-60 war sie eine römisch-katholische Kirche, dann eine griechisch-katholische, und seit 1991 findet hier der Gottesdienst der byzantinisch-ukrainischen Glaubensbekennung statt. Die Schlüssel sind im Pfarrhaus neben der Kirche.

Lodzina Die ehemalige griechisch-katholische Filialkirche der Geburt der Jungfrau Maria, 1743 erbaut, zur Zeit die römisch-katholische Filialkirche. Neben der Kirche ist eine schöne alte Eiche. Die Schlüssel zur Kirche hat Herr Jan Skubinski - Lodzina 1 (das nächste Haus von der Kirche aus, auf der anderen Straßenseite).

UluczUlucz Die älteste griechisch-katholische Holzkirche Christi Himmelfahrt in Polen, 1510 nach der Tradition erbaut. Sie war ein Teil des Klosterkomplexes der Basilianenmönche. Zur Zeit ist das die Filiale des Museums für Volksbaukunst in Sanok. Sie ist am steilen "Debnik" -Hügel, der durch viele Sagen berühmt ist, am Nordende des Dorfes gelegen. Die Schlüssel hat Frau Genowefa Filip am Anfang des Dorfes - Ulucz 16. Lodzina

Dobra SzlacheckaDobra Szlachecka Die ehemalige griechisch-katholische Pfarrkirche des Heiligen Nikolaus, ein Holzobjekt, 1879 erbaut, zur Zeit die römisch-katholische Kreuzerhöhung- Filialkirche. Vor der Kirche ist ein wertvoller, dreistöckiger Schutztor-Glocken- Turm aus dem 17. Jh., mit einer Kapelle im ersten Stock und den Glocken aus den Jahren 1624 und 1625.

SiemuszowaSiemuszowa Die griechisch-katholische Christi Verklärung- Filialkirche aus Holz, 1841 erbaut. Zur Zeit ist das eine römisch-katholische Kirche. Die Schlüssel sind bei Frau Teresa Rij, Siemuszowa 28.




Holuczków
Die griechisch-katholische Pfarrkirche der Heiligen Paraskevia, 1858 erbaut. Zur Zeit als römisch-katholische Kirche benutzt. Die Schlüssel bei Frau Józefa Piekary - Holuczków 21 (etwa 50 m von der Kirche, auf der rechten Straßenseite).



Sanok - Olchowce
Die ehemalige griechisch-katholische Christi Himmelfahrt-Pfarrkirche, aus Holz, 1844 erbaut. Zur Zeit wird sie als eine römisch-katholische Kirche benutzt. Die Schlüssel sind im Pfarrhaus - Przemyska-Str.


HoluczkowCzertez Die griechisch-katholische Holzkirche, 1742 erbaut. Daneben ein zweistöckiger Glockenturm aus Holz aus dem Jahre 1887. Nach langjähriger Benutzung als römisch-katholische Kirche ist sie zu ihrer ursprünglichen Funktion zurückgekehrt. Sieliegt außerhalb der Ikonenroute, aber wegen ihres besonderen Wertes und der Schönheit sowie der Lage in der Nähe der Stadt (15 Min. zu Fuß von der letzten Bushaltestelle Stadtverkehrsbus Linie Nr. 5) wurde sie dieser Beschreibung angeschlossen. Die Schlüssel befinden sich bei Herrn Jan Halajcio - Zablotce 61 (etwa 300 m).

Sonstige Sehenswürdigkeiten an der Ikonenroute.

Sanok Die Stadt, in der "die Ikonenroute" ihren Ursprung und das Ende nimmt. Die erste schriftliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 1150, die Stadtrechte erhielt Sanok 1339. Zur Zeit zählt die Stadt 42.000 Einwohner und ist ein wichtiges Kultur-, Industrie und Verkehrszentrum der Region. Außer den Objekten, die man auf der Route treffen kann, sind noch sehenswert: der altstädtische Bau, das Kloster und die Franziskanerkirche (1632-40), das Stadtrathaus (18. Jh.), das Gebäude des Landratsamtes (19.Jh.), die Pfarrkirche und die griechisch-katholische Kirche im Stadtteil Dabrówka, gemauert und im Jahre 1867 erbaut. In der Zeit von 1979-82 hat man an der frontalen Seite der griechisch-katholischen Kirche eine neue Kirche zugebaut. Seit dieser Zeit hatte die griechisch-katholische Kirche die Rolle des Seitenschiffes dieser Kirche. Seit einigen Jahren findet hier der Gottesdienst der byzantinisch-ukrainischen Glaubensbekennung statt.

Mrzyglód Das Dorf am San-Fluss - etwa 15 km von Sanok entfernt. 1425 erhielt es die Stadtrechte, die es nach dem I. Weltkrieg verlor. Sehenswert sind: die alte Architektur am Marktplatz (19.-20.Jh.) die gemauerte Pfarrkirche 1424, die mehrmals umgebaut wurde, das Wladyslaw Jagiello-Denkmal aus dem Jahre 1910, restauriert nach dem II. Weltkrieg. Im Dorf gab es auch eine gemauerte griechisch-katholische Kirche des Einschlafens der Jungfrau Maria aus dem Jahre 1901, nach dem Krieg wurde sie in ein Lagerhaus umgebaut - zur Zeit im baufälligen Zustand. Sie befindet sich in Richtung Hlomcza, hinter dem Lebensmittelgeschäft. Sanok Olechowce

Kreców Das Dorf, das in den Jahren 1945-47 völlig ausgesiedelt wurde, zur Zeit wohnen hier nur ein paar Familien - die Ansiedler aus Nowy Sacz. Die Ikonenroute verläuft an der Stelle, wo sich früher eine Kirche aus 1784 befand, und die in den 80er Jahren abgerissen wurde. Um die Kirche herum kann man die Spuren des ehemaligen Kirchenfriedhofs finden.

Sonstige Vorzüge der Reiseroute

Sanok OlechowceDer Landschaftspark der Salzberge - er wurde nach der Verordnung des Woiwoden von Krosno vom 27. März 1992 ins Leben gerufen. Er liegt im nordöstlichen Teil der Woiwodschaft, im Norden von Sanok, Zagórz, Lesko und Ustrzyki Dolne. Er umfasst das Gebiet der Salzberge, den südlichen Teil des Gebirgsvorlands von Przemysl. Die höchsten Gipfel sind die Salzberge 672 m ü.d.M. und Chwaniów 685 m ü.d.M. Das ist ein wertvolles Gebiet, wenn es um seine Natur- und Kulturwerte geht. Malerisch geformte Gebirgskämme haben eine Balkengliederung. Sie werden durch ein dichtes Netz von Flüssen und Bächen entwässert. Die Anziehungskraft dieser Region wird durch die sehr schwache Besiedlung verstärkt, was einen ungestörten Kontakt mit Natur sichert.

CzertezDie Gefäßflora, die etwa 900 Gattungen zählt, hat den hohen Natürlichkeitsgrad bewahrt. Interessant ist, dass in diesen ziemlich niedrigen Höhen 68 Bergarten, darunter 5 Subalpengattungen und 45 Hochwaldarten auftreten. Von den Arten der Ostkarpaten kann man hier u.a. die Platterbse (Lathyrus) der Ostkarpaten, den herzförmigen Beinwell (Symphytum), lulecznica krainska (scopolia carniolica), smotrawa okazala (telekia specjosa) finden. Die Parkfauna bilden 133 Gattungen der Wirbeltiere (darunter 85 Arten der Brutvögel und 6 Arten der Kriechtiere) und 58 Arten der Wirbellosen. Den ausgezeichneten Aufenthaltsort haben hier seltene Tiere und solche Tiere, denen Gefahr droht und die den Schutz suchen - besonders große Waldwirbeltiere. Das Tal des San-Flusses - malerischeFlussschleifen, die hier an dieser Strecke steile, bewaldete Abhänge der Salzberge und des Gebirgsvorlands von Przemysl von den sanfteren Hügeln des Dynów-Vorlands scheiden, sind eine große Attraktion für Paddler, Angler und Badeliebhaber. In den 50er Jahren hatte man vor, dieses Tal unter Wasser aus dem Wasserreservoir, das nach dem Bau des Staudammes in Niewistka entstehen sollte, zu setzen. Jetzt ist es sehr schwach urbanisiert und im Endeffekt hat es seinen natürlichen Jungfraucharakter bewahrt.

Allgemeines über die Route Orli Kamien (Stein des Adlers)
Die didaktische Route, sie führt von Sanok aus (das Ikonenmuseum) am orthodoxen Dom, dann am Freilichtmuseum von Sanok am Weißberg vorbei und weiter zum San-Tal nach Miedzybródz, wo am steilen Ufer eine schöne gemauerte griechisch-katholische Kirche steht, neben deren sich das Grabmal der Familie Kulczycki in Form einer Pyramide befindet. Von hier aus verläuft die Route weiter die Abhänge des Kreuzberges (475 m ü.d.M.) entlang, sie verläuft am auf dem Grat gestellten Holzkreuz mit der Aufschrift von 1863.
Weiter verbindet sich die Route mit dem -roten Wanderweg aus dem Weißberg und zusammen verlaufen sie bis zum Adlerstein (554 m ü.d.M.), wo der -gelbe Verbindungswanderweg nach Sanok-Olchowce abgeht und weiter zum Bahnhof und zum Busbahnhof.

Dann geht die Route ins Dorf Liszna und hinter dem Forsthaus trennt sie sich vom roten Wanderweg, der den Grat der Salzberge weiter verläuft. Die Ikonenroute verläuft am Moczarki-Berg (584 m ü.d.M.) und biegt in Richtung des Dorfes Tyrawa Solna ab. Hier 5 Minuten zu Fuß befindet sich eine schöne Ansichtswiese. Die Route geht dann an der griechisch- katholischen Kirche in Tyrawa Solna vorbei, dann über die Brücke am San-Fluss geht sie in das ehemalige Städtchen Mrzyglód weiter, woher sie die Richtung in die griechisch-katholische Kirche nach Hlomcza nimmt. Weiter geht sie nach Lodzina, wo sie leicht nach westlich zum Ansichtshügel Przyslup abgeht. Sie verläuft nach Lodzina zur Kirche und weiter nach Witrylów, woher sie über die hängende San-Brücke den Fuß des Debnik-Hügels erreicht, an dem sich die griechisch-katholische Kirche von Ulucz befindet.

LisznaWeiter verläuft die Strecke zur griechisch-katholischen Kirche nach Dobra, und im oberen Teil des Dorfes biegt sie nach rechts ab und verlässt das Dorf und den Wald und die Abhänge des Ostry-Dzial-Berges entlang erreicht sie Kreców, wo sie über die Stelle der ehemaligen griechisch-katholischen Kirche und des alten Friedhofs verläuft. Aus Kreców verläuft die Route den Weg entlang über Pila ins Dorf Siemuszowa, wo von der Hauptstraße ein Nebenweg in den oberen Teil des Dorfes abzweigt. Hier ein paar Minuten von der Route entfernt befindet sich im Tiefen des Dorfes die griechisch-katholische Kirche. Aus Siemuszowa gehen wir den Weg entlang nach Holuczków, und dann gehen wir die alte Dorfstraße aufwärts in den oberen Teil des Dorfes, wo sich die griechisch-katholische Kirche befindet.

Weiter setzen wir die steile Wanderung fort und nach einer Weile dringen wir in den Wald ein, der uns zum Gipfel des Salzberges führt. Dann erreicht die Route das obere Ende des Dorfes Wujskie, um wieder die kleine Granicka-Gebirgskette zu erreichen. Sie verläuft an dem schönen Sandsteinaufschluss und geht abwärts nach Olchowce. Sie geht zur griechisch- katholischen Kirche neben dem Friedhof. Jetzt bleibt uns nichts anderes übrig als zu Fuß über die San-Brücke oder mit einem Stadtverkehrsmittel ins Stadtzentrum Sanok zurückzukehren. Die Route kann man zu Fuß, mit dem Pferd, mit dem Mountainbike, mit dem normalen Fahrrad oder das San-Tal mit dem Boot zurücklegen.

   Siehe auch: Die Ikonenroute - Tal des Oslawa-Flusses