Die Ikonenroute - Tal des San-Flusses
Sanok
- das Ikonenmuseum Es befindet sich im Schloss von Sanok in
der Zamkowa-Str. 2. Das Objekt, ursprünglich eine Ruthenische- Burg,
auf deren Stelle das gotische Kasimir- schloss entstand, wurde in
den Jahren 1523-48 im Renaissancestil umgebaut. In seinen Sälen werden
270 Ikonen, von den 700, die das Museum besitzt, ausgestellt. Das
Museum besitzt die größte Ikonensammlung in Polen. Zusätzlich bietet
das Museum an: die Malerei des Zdzislaw Beksinski (150 Gemälde) und
die Werke der anderen Gegenwartskünstler, archäologische und historische
Exponate, die mit der Region verbunden sind.
Sanok - der Dom Der orthodoxe Dom der Heiligen
Dreifaltigkeit, Sitz des Erzbischofs der Diözese von Przemysl und
Nowy Sacz, gemauert, 1784 erbaut.
Die Schlüssel sind im Pfarrhaus - Zamowa-Str. 16.
Sanok
- Museum für Volksbaukunst - Skansen Es befindet sich in der
Rybicki-Str. (Geschäftsführung - in der Traugutta-Str.3) umfasst ein
Gebiet von 38 ha und zeigt etwa 120 Bauten der Holzarchitektur aus
dem Bieszczady-Gebirge, den Bergen Beskid Niski und aus dem Gebirgsvorland,
u.a. die griechisch-katholische Kirche aus Ropki - 1801, aus Graziowa
- 1731, aus Rosolin - 1750, die Kirche aus Baczal Dolny 1667. Das
Freilichtmuseum besitzt auch etwa 500 Ikonen, von denen sich ein Teil
in den obengenannten griechisch-katholischen Kirchen befindet, und
die anderen werden im gesonderten Gebäude ausgestellt. Seit Oktober
1998 ist das Freilicht- Museum in Sanok das größte in Polen.

Miedzybrodzie
Die ehemalige griechisch-katholische Pfarrkirche der Heiligen Dreifaltigkeit,
gemauert, in den Jahren 1899-1900 erbaut, zur Zeit die römisch-katholische
Filialkirche. Die Schlüssel sind bei Herrn Mieczyslaw
Bojeczko, Miedzybrodzie 32, am anderen Ende des Dorfes (etwa 500 m).
Tyrawa Solna Die griechisch-katholische
Holzkirche des Heiligen Johannes der Täufer, 1837 erbaut. Zur Zeit
wird sie als römisch-katholische Kirche benutzt. Die Schlüssel
zur Kirche befinden sich bei Frau Mieczyslawa Penar - Tyrawa 88,
(das nächste Haus neben der Kirche).
 Hlomcza
Die griechisch-katholische Kirche des Konzils der Jungfrau Maria,
eine Holzkirche, 1859 erbaut. In den Jahren 1946-60 war sie eine römisch-katholische
Kirche, dann eine griechisch-katholische, und seit 1991 findet hier
der Gottesdienst der byzantinisch-ukrainischen Glaubensbekennung statt.
Die Schlüssel sind im Pfarrhaus neben der Kirche.
Lodzina Die ehemalige griechisch-katholische
Filialkirche der Geburt der Jungfrau Maria, 1743 erbaut, zur Zeit
die römisch-katholische Filialkirche. Neben der Kirche ist eine schöne
alte Eiche. Die Schlüssel zur Kirche hat Herr Jan
Skubinski - Lodzina 1 (das nächste Haus von der Kirche aus,
auf der anderen Straßenseite).
Ulucz
Die älteste griechisch-katholische Holzkirche Christi Himmelfahrt
in Polen, 1510 nach der Tradition erbaut. Sie war ein Teil des Klosterkomplexes
der Basilianenmönche. Zur Zeit ist das die Filiale des Museums für
Volksbaukunst in Sanok. Sie ist am steilen "Debnik" -Hügel, der durch
viele Sagen berühmt ist, am Nordende des Dorfes gelegen. Die
Schlüssel hat Frau Genowefa Filip am Anfang des Dorfes - Ulucz 16.

Dobra
Szlachecka Die ehemalige griechisch-katholische Pfarrkirche
des Heiligen Nikolaus, ein Holzobjekt, 1879 erbaut, zur Zeit die römisch-katholische
Kreuzerhöhung- Filialkirche. Vor der Kirche ist ein wertvoller, dreistöckiger
Schutztor-Glocken- Turm aus dem 17. Jh., mit einer Kapelle im ersten
Stock und den Glocken aus den Jahren 1624 und 1625.
Siemuszowa
Die griechisch-katholische Christi Verklärung- Filialkirche aus Holz,
1841 erbaut. Zur Zeit ist das eine römisch-katholische Kirche. Die
Schlüssel sind bei Frau Teresa Rij, Siemuszowa 28.
Holuczków Die griechisch-katholische Pfarrkirche der Heiligen
Paraskevia, 1858 erbaut. Zur Zeit als römisch-katholische Kirche benutzt.
Die Schlüssel bei Frau Józefa Piekary - Holuczków 21 (etwa
50 m von der Kirche, auf der rechten Straßenseite).
Sanok - Olchowce Die ehemalige griechisch-katholische Christi
Himmelfahrt-Pfarrkirche, aus Holz, 1844 erbaut. Zur Zeit wird sie
als eine römisch-katholische Kirche benutzt. Die
Schlüssel sind im Pfarrhaus - Przemyska-Str.
Czertez
Die griechisch-katholische Holzkirche, 1742 erbaut. Daneben ein zweistöckiger
Glockenturm aus Holz aus dem Jahre 1887. Nach langjähriger Benutzung
als römisch-katholische Kirche ist sie zu ihrer ursprünglichen Funktion
zurückgekehrt. Sieliegt außerhalb der Ikonenroute, aber wegen ihres
besonderen Wertes und der Schönheit sowie der Lage in der Nähe der
Stadt (15 Min. zu Fuß von der letzten Bushaltestelle Stadtverkehrsbus
Linie Nr. 5) wurde sie dieser Beschreibung angeschlossen.
Die Schlüssel befinden sich bei Herrn Jan Halajcio - Zablotce 61
(etwa 300 m).
Sonstige Sehenswürdigkeiten an der Ikonenroute.
Sanok Die Stadt, in der "die Ikonenroute"
ihren Ursprung und das Ende nimmt. Die erste schriftliche Erwähnung
stammt aus dem Jahre 1150, die Stadtrechte erhielt Sanok 1339. Zur
Zeit zählt die Stadt 42.000 Einwohner und ist ein wichtiges Kultur-,
Industrie und Verkehrszentrum der Region. Außer den Objekten, die
man auf der Route treffen kann, sind noch sehenswert: der altstädtische
Bau, das Kloster und die Franziskanerkirche (1632-40), das Stadtrathaus
(18. Jh.), das Gebäude des Landratsamtes (19.Jh.), die Pfarrkirche
und die griechisch-katholische Kirche im Stadtteil Dabrówka, gemauert
und im Jahre 1867 erbaut. In der Zeit von 1979-82 hat man an der frontalen
Seite der griechisch-katholischen Kirche eine neue Kirche zugebaut.
Seit dieser Zeit hatte die griechisch-katholische Kirche die Rolle
des Seitenschiffes dieser Kirche. Seit einigen Jahren findet hier
der Gottesdienst der byzantinisch-ukrainischen Glaubensbekennung statt.
Mrzyglód Das Dorf am San-Fluss - etwa 15
km von Sanok entfernt. 1425 erhielt es die Stadtrechte, die es nach
dem I. Weltkrieg verlor. Sehenswert sind: die alte Architektur am
Marktplatz (19.-20.Jh.) die gemauerte Pfarrkirche 1424, die mehrmals
umgebaut wurde, das Wladyslaw Jagiello-Denkmal aus dem Jahre 1910,
restauriert nach dem II. Weltkrieg. Im Dorf gab es auch eine gemauerte
griechisch-katholische Kirche des Einschlafens der Jungfrau Maria
aus dem Jahre 1901, nach dem Krieg wurde sie in ein Lagerhaus umgebaut
- zur Zeit im baufälligen Zustand. Sie befindet sich in Richtung Hlomcza,
hinter dem Lebensmittelgeschäft. 
Kreców Das Dorf, das in den Jahren 1945-47
völlig ausgesiedelt wurde, zur Zeit wohnen hier nur ein paar Familien
- die Ansiedler aus Nowy Sacz. Die Ikonenroute verläuft an der Stelle,
wo sich früher eine Kirche aus 1784 befand, und die in den 80er Jahren
abgerissen wurde. Um die Kirche herum kann man die Spuren des ehemaligen
Kirchenfriedhofs finden.
Sonstige Vorzüge der Reiseroute
Der
Landschaftspark der Salzberge - er wurde nach der Verordnung des Woiwoden
von Krosno vom 27. März 1992 ins Leben gerufen. Er liegt im nordöstlichen
Teil der Woiwodschaft, im Norden von Sanok, Zagórz, Lesko und Ustrzyki
Dolne. Er umfasst das Gebiet der Salzberge, den südlichen Teil des
Gebirgsvorlands von Przemysl. Die höchsten Gipfel sind die Salzberge
672 m ü.d.M. und Chwaniów 685 m ü.d.M. Das ist ein wertvolles Gebiet,
wenn es um seine Natur- und Kulturwerte geht. Malerisch geformte Gebirgskämme
haben eine Balkengliederung. Sie werden durch ein dichtes Netz von
Flüssen und Bächen entwässert. Die Anziehungskraft dieser Region wird
durch die sehr schwache Besiedlung verstärkt, was einen ungestörten
Kontakt mit Natur sichert.
Die
Gefäßflora, die etwa 900 Gattungen zählt, hat den hohen Natürlichkeitsgrad
bewahrt. Interessant ist, dass in diesen ziemlich niedrigen Höhen
68 Bergarten, darunter 5 Subalpengattungen und 45 Hochwaldarten auftreten.
Von den Arten der Ostkarpaten kann man hier u.a. die Platterbse (Lathyrus)
der Ostkarpaten, den herzförmigen Beinwell (Symphytum), lulecznica
krainska (scopolia carniolica), smotrawa okazala (telekia specjosa)
finden. Die Parkfauna bilden 133 Gattungen der Wirbeltiere (darunter
85 Arten der Brutvögel und 6 Arten der Kriechtiere) und 58 Arten der
Wirbellosen. Den ausgezeichneten Aufenthaltsort haben hier seltene
Tiere und solche Tiere, denen Gefahr droht und die den Schutz suchen
- besonders große Waldwirbeltiere. Das Tal des San-Flusses - malerischeFlussschleifen,
die hier an dieser Strecke steile, bewaldete Abhänge der Salzberge
und des Gebirgsvorlands von Przemysl von den sanfteren Hügeln des
Dynów-Vorlands scheiden, sind eine große Attraktion für Paddler, Angler
und Badeliebhaber. In den 50er Jahren hatte man vor, dieses Tal unter
Wasser aus dem Wasserreservoir, das nach dem Bau des Staudammes in
Niewistka entstehen sollte, zu setzen. Jetzt ist es sehr schwach urbanisiert
und im Endeffekt hat es seinen natürlichen Jungfraucharakter bewahrt.
Allgemeines über die Route 
Die didaktische Route, sie führt von Sanok aus (das Ikonenmuseum)
am orthodoxen Dom, dann am Freilichtmuseum von Sanok am Weißberg vorbei
und weiter zum San-Tal nach Miedzybródz, wo am steilen Ufer eine schöne
gemauerte griechisch-katholische Kirche steht, neben deren sich das
Grabmal der Familie Kulczycki in Form einer Pyramide befindet. Von
hier aus verläuft die Route weiter die Abhänge des Kreuzberges (475
m ü.d.M.) entlang, sie verläuft am auf dem Grat gestellten Holzkreuz
mit der Aufschrift von 1863.
Weiter verbindet sich die Route mit dem -roten
Wanderweg aus dem Weißberg und zusammen verlaufen sie bis zum Adlerstein
(554 m ü.d.M.), wo der -gelbe
Verbindungswanderweg nach Sanok-Olchowce abgeht und weiter zum Bahnhof
und zum Busbahnhof.
Dann geht die Route ins Dorf Liszna und hinter dem Forsthaus trennt
sie sich vom roten Wanderweg, der den Grat der Salzberge weiter verläuft.
Die Ikonenroute verläuft am Moczarki-Berg (584 m ü.d.M.) und biegt
in Richtung des Dorfes Tyrawa Solna ab. Hier 5 Minuten zu Fuß befindet
sich eine schöne Ansichtswiese. Die Route geht dann an der griechisch-
katholischen Kirche in Tyrawa Solna vorbei, dann über die Brücke am
San-Fluss geht sie in das ehemalige Städtchen Mrzyglód weiter, woher
sie die Richtung in die griechisch-katholische Kirche nach Hlomcza
nimmt. Weiter geht sie nach Lodzina, wo sie leicht nach westlich zum
Ansichtshügel Przyslup abgeht. Sie verläuft nach Lodzina zur Kirche
und weiter nach Witrylów, woher sie über die hängende San-Brücke den
Fuß des Debnik-Hügels erreicht, an dem sich die griechisch-katholische
Kirche von Ulucz befindet.
Weiter
verläuft die Strecke zur griechisch-katholischen Kirche nach Dobra,
und im oberen Teil des Dorfes biegt sie nach rechts ab und verlässt
das Dorf und den Wald und die Abhänge des Ostry-Dzial-Berges entlang
erreicht sie Kreców, wo sie über die Stelle der ehemaligen griechisch-katholischen
Kirche und des alten Friedhofs verläuft. Aus Kreców verläuft die Route
den Weg entlang über Pila ins Dorf Siemuszowa, wo von der Hauptstraße
ein Nebenweg in den oberen Teil des Dorfes abzweigt. Hier ein paar
Minuten von der Route entfernt befindet sich im Tiefen des Dorfes
die griechisch-katholische Kirche. Aus Siemuszowa gehen wir den Weg
entlang nach Holuczków, und dann gehen wir die alte Dorfstraße aufwärts
in den oberen Teil des Dorfes, wo sich die griechisch-katholische
Kirche befindet.
Weiter setzen wir die steile Wanderung fort und nach einer Weile dringen
wir in den Wald ein, der uns zum Gipfel des Salzberges führt. Dann
erreicht die Route das obere Ende des Dorfes Wujskie, um wieder die
kleine Granicka-Gebirgskette zu erreichen. Sie verläuft an dem schönen
Sandsteinaufschluss und geht abwärts nach Olchowce. Sie geht zur griechisch-
katholischen Kirche neben dem Friedhof. Jetzt bleibt uns nichts anderes
übrig als zu Fuß über die San-Brücke oder mit einem Stadtverkehrsmittel
ins Stadtzentrum Sanok zurückzukehren. Die Route kann man zu Fuß,
mit dem Pferd, mit dem Mountainbike, mit dem normalen Fahrrad oder
das San-Tal mit dem Boot zurücklegen.
Siehe auch: Die Ikonenroute - Tal
des Oslawa-Flusses |