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   Samstag, 25 Juni, 2016
   Namenstag feiern: Eleonora, Ella, Dorothea
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Sanok (Bieszczady Gebirge)

Der Ausblick vom Rozsypaniec Berg auf Tarnica.Die Gegend um Sanok ist ein malerisches und geographisch sowie kulturell abwechslungsreiches Gebiet.
Südöstlich breitet sich das Gebirge Bieszczady aus, die größte Touristenattraktion.
Der höchste Gipfel ist Tarnica - 1346 m. ü.d.M.

Geschichte der Stadt.

Die älteste schriftliche Erwähnung Sanoks stammt aus der Zeit, als das Land Ruthenischen Fürsten gehörte. In den Ruthenischen Annalen - Latopis Hipacki wurde es als die wichtigste Wehrburg und Zentrum der Ruthenischen Verwaltung in der Gegend erwähnt. 1339 bekam Sanok das Lokalisationsprivileg auf "Magdeburger Recht". Nach 1340 hat der König Kazimierz der Große das Halicka Ruthenen Polen angeschlossen und am 25.April 1366 das Stadtrecht für Sanok bestätigt. Im Sanoker Schloss halte das Stadt- und Landsamt mit dem Starosten an der Spitze seinen Sitz. In der Stadt gab es auch das Amts-. Landes sowie das obere Gericht des deutschen Rechts für das ganze Sanoker Land. Im XVI.Jh. wurde auf Anregung Mikolaj Wolskis das gotische Schloss im Stil der Renaissance umgebaut. Trotz der zahlreichen Umbauten und der Zerstörung der Flügel bewahrte es seine Gestalt bis heute.

In der Mitte von Bieszczady befindet sich der Stausee "Zalew Solinski", sowie ein kleinerer See - "Jezioro Myczkowskie".
Der Solinski Stausee.Den attraktivsten Orthodoxe Kirche in Ulucz (1510).Teil der Berge bilden der Nationalpark von Bieszczady, der Landschaftspark des San- Flusstals, der Cisna-Wetlina Landschaftspark, der Landschaftspark des Slonne- Gebirges. Südwestlich von Sanok liegt der östliche Teil der Gebirgskette Beskid Niski, ebenso "Naturbelassen" wie Bieszczady, deren Hauptkamm sich allmählich in Richtung Gebirgspass "Przelecz Dukielska" senkt. Touristisch attraktiv sind auch die Gebirgsketten "Gory Slonne" und "Podgorze Przemyskie", die nordöstlich von der Stadt liegen. Den Kamm der "Slonne-Berge" entlang schlängeln sich die längsten in Polen Serpentinen, auf denen jedes Jahr Autorennen stattfinden. Westlich von San breiten sich die Berge des "Pogorze Dynowskie". Die Bergabhänge sind hier sanfter, die Dörfer volkreich und wohlhabend. Hier war die Aussiedlungsaktion "Wisla" von 1945-47 nicht so stark, die Städte und Hauptstraßen nach Krakow. Rzeszow oder Warszawa liegen auch nicht so weit von hier.

In der Zeit von der Mitte des XlV.Jh. bis zur Mitte des XVI.Jh. begann der Verfall Sanoks. Große Rolle spielten dabei die Brände, von denen der größte von 1566 die Stadt dermaßen zerstörte, dass sich lediglich die Burg. die Franziskanerkirche, 5 Häuser und obere Vorstadt erhalten hatten. Nach der ersten Teilung Polens 1772 haben die Österreicher die Stadt so zertrümmert vorgefunden, dass nicht mal ein einziges Haus sich für den Sitz des Starosten eignete. Die Starostei wurde nach Lesko verlegt. Erst 1798 bekam das Amt das Gebäude des ehemaligen Krankenhauses. 1812 wurde das Landesamt ins renovierte Schlossgebäude eingeführt. Große Bedeutung für die Stadtentwicklung hatte der Bau der Eisenbahnlinie von Chyrow über Zagorz und Lupkow nach Ungarn im Jahre 1872 und der Strecke von Zagorz über Sanok nach Jaslo im Jahre 1884. Während des l Weltkrieges litt die Stadt unter Kriegsgeschehen und einer Choleraepidemie. Am 1. November 1918 marschierte aus dem Sokol- Gebäude die erste polnische Patrouille und die Polen übernahmen hier die Macht. Zwischen Sanok und Ustrzyki Dolne bildete sich die Front zwischen den polnischen Truppen und den Heeren der Westukrainischen Volksrepublik. Im November entstand in Komaricza die s.g. Komaricza-Republik, die sich an die Westukrainische Volksrepublik anschloss. Im Januar 1919 liquidierten die polnischen Soldaten diese Republik. In der Zeit zwischen den Weltkriegen entstanden die Fabrik der Gummierzeugnisse, die Akkumulatorenfabrik "Warta". die Stadt erhielt elektrische Beleuchtung. Wasserleitung, Gasleitung sowie viele andere Investitionen. Orthodoxe Kirche in Graziowa (1731).Am 9.September besetzten die Stadt deutsche Soldaten. Bis zum 22.Juni 1941 war Sanok eine Grenzstadt. denn am Fluss war die Grenze zwischen Generalgouvernement und der Sowjetunion. Am 9.August 1944 marschierten in Sanok russische Truppen ein. Der Krieg brachte viele Zerstörungen mit, besonders in der Industrie. In Sanok dauerte er jedoch länger als nur bis zur Verdrängung der deutschen Truppen. Der Bürgerkrieg zwischen der ukrainischen Aufstandsarmee (DPA) und den Abteilungen der Miliz. des Amtes für Sicherheit UB und der polnischen Armee dauerte bis 1948 und brachte Vernichtung und Zerstörung vielen Dörfern mit. Das letzte dramatische Ereignis war die Aktion "Wisla", bei der die ukrainische Bevölkerung in die westlichen Gebiete ausgesiedelt wurde. In dieser Zeit dauerten unerbittliche Kämpfe mit den Abteilungen der Untergrundorganisationen Freiheit und Unabhängigkeit (WiN) und Nationale Streitkräfte (NSZ) an.

Die wichtigsten Baudenkmäler in Sanok
Das Schloss.

1. Das gotische Königsschloss, an der Stelle der ehemaligen Ruthenischen Burg errichtet. 1523-48 im Stil der Renaissance umgebaut. Die Flügel wurden im XIX Jh. zerstört.

2. Das Gebäude des s.g. Gasthauses, 1775-99 gebaut. Sitz des Historischen Museums.

3. Der griechisch orthodoxe Dom der Hl. Dreiheiligkeit. 1784 im klassizistischen Stil gebaut, innen voller Ikonostas aus dem XIX.Jh. barocke Nebenaltäre aus der 1. Hälfte des XVIll.Jh. und das Bild der Gottesmutter mit Kind aus dem XVll.Jh.

4. Kirche und Kloster der Franziskaner aus den Jahren 1632-40. barock, später umgebaut, innen spätbarocke Altäre und das Bild der Gottesmutter.

5. Rathaus aus dem XVIll.Jh. mehrmals umgebaut. An der Frontfassade eine Uhr. der Stadt- und der Staatswappen.

6. Ehemaliges Starostengebäude aus den Jahren 1875-80. heute Stadtamt. Auf der Fassade - Wappen des Landes von Sanok.

7. Pfarrkirche der Verklärung Christi aus den Jahren 1874-87, unweit der Stelle eines älteren Bauwerks errichtet; das verbrannte. Im rechten Schiff eine Renaissance- Grabsteinplatte von Sebastian Lubomirski, von der allen Kirche.

8. Das Haus der Mansionaren aus dem XVll. Jh. vom Kanoniker Franciszek Gozlinski gestiftet, an der nicht mehr bestehenden Pfarrkirche des Erzengels Michael errichtet.

9. Bürgerhäuser aus dem XVIII. und XIX.Jh. in der Altstadt.

10. Die Sezessions-Villa der Familie Zaleski - XIX.Jh. 11. Holzkirche der griechisch-katholischen Gemeinde (heute römisch-katholisch) aus dem Jahre 1844 im Stadtviertel Olchowce. Im Inneren die Ausrichtung aus dem XVIII. und XIX.Jh.


Siehe auch:  Die Ikonenroute - Tal des San-Flusses
                        Die Ikonenroute - Tal des Oslawa-Flusses

Kloster und die Franziskanerkirche.
St. Nikolaus. XVJh. Herkunft unbekannt in Ikonenmuseum.