| immobilien.polen24.info | arbeitskraefte.polen24.info | polen24.info | silesia-travel.de | fahrradkauf-online.de | heute-urlaub.de
  Schnell finden bei uns
Home  Touristikanzeigen Regionen Urlaub Reisetipps

   Sonntag, 26 Juni, 2016
   Namenstag feiern: David, Konstantin, Vigilius
  Besucher online: 5   
 


Hotels in Ustron >>> hier


Ustron

der einzige Kurort im Beskidenland das auch ein Urlaubszentrum ist!
Der besondere Reiz der Stadt wird von den umgebenden Waldbergen geprägt.
Es sind: der Lipowski Gron (745 m u.d.M.), die Rownica (884 m u.d.M.), die Große Czantoria (995 m u.d.M.) und
die Kleine Czantoria (866 m u.d.M.). Ustron

Die Bewaldung besteht überwiegend aus noch gut erhaltenen Fichten- und Buchenständen. Ustron verfügt über ein hervorragendes Angebot von Kur-, Gesundheitsaufbau- und Erholungsmöglichkeiten. Der Ort ist verkehrsgünstig gelegen, hat 6000 Gästebetten in Kurhäusern, Groß- und Kleinpensionen, Hotels. Es gibt dort eine gut ausgebaute Anzahl von Gasthäusern, Sporteinrichtungen und interessanten Kulturstätten. Sie können dort also Sport treiben, wandern und ein Vergnügen im Kontakt mit der hiesigen Kultur haben.

Ustron - sehenswert zu jeder Jahreszeit!

"Der Ort trug den Namen Ustron seit uralten Zeiten, und die noch im Latein geschriebenen kirchlichen Urkunden nennen ihn verschieden: mal Ustrona, mal wieder Ustrin. Es dürfte sein, die Bezeichnung deutet auf das umgängliche Wort für ein abseits gelegenes, von der übrigen Welt getrenntes Landeck, ein wahres V ströme {abgelegener Ort} ..."
(" Chronik Teschener Schlesiens und der Kreise Biala und Zywiec, 1932 ")


Wiedererrichtete Holzbauten aus der 2. Hälfte des XVIII. j.h.Ustron wurde am 28. Dezember 1956 zur Stadt erhoben, aber Sommerrodelbahnbereits 1305 wird der Ort im "Güterverzeichnis der Bischöfe von Breslau" vermerkt. 1335 wird er im ersten Register schlesischer Siedlungen erwähnt, dann 1480 in der Chronik des ersten polnischen Historikers Jan Dlugosz. Der Ortsname Ustron ist auf einer polnischen Landkarte von Waclaw Grodecki, der sie dem polnischen König Zygmunt August widmete, zu finden.

Ursprünglich war das Dorf Eigentum der Teschener Piastenfürste, seit Mitte des XVI. Jh. wurde es Besitz des hiesigen Adels, hundert Jahre später übernahm die Gemeinde die Kaiserliche und Königliche Kammer, die unter der Schinnherrschaft der Habsburger stand.

Im XVIII. Jh. wurden in der Umgebung Erzflöze gefunden, infolge dessen 1772 eine Eisenhütte, anschließend ein Schmiedewerk, ein Walzwerk und eine Gießerei entstanden. Seit dieser Zeit hat sich das vorwiegend von Hirten und Bauern bewohnte Dorf in eine nicht nur landwirtschaftliche, sondern auch industrielle Siedlung umgewandelt. Ende des XIX. Jh. verzeichnete sich ein Abstieg des Ustroner Hüttenwesens zugunsten einer neuen Hütte in Trinec (z. Zt. Tschechien); sein Ende ist das Jahr 1897, als der Hochofen ausgelöscht wurde. Bis heute funktioniert dort allerdings ein metallverarbeitendes Werk mit Rohstoffzufuhr von außen. Das Hüttenwesen, ein ausgesprochen günstiges Klima und landschaftliche Vorteile gaben Anlaß zum Entstehen des Heilwesens.

Museum für Hütten- u. SchmiedewesenDie am Hochofen beschäftigten Schmelzer haben rasch entdeckt, daß das vom Sinter angewärmte Wasser Rheumaschmerzen mildert. Auf diese Weise fing man mit sogenannten Sinterbädern an. Diese Entdeckung der Hüttenarbeiter wurde dann mit ärztlichen Untersuchungen bestätigt, und auf Grund dieser verordnete der Erzherzog Albert mit seinem Bescheid den Bau eines Badehauses mit Gasthof, an dessen Wand ein Schild mit folgender Inschrift auf Latein angeordnet war:

"Erzherzog Albert erbaute dieses Gebäude, damit heiße Wasser die Kranken heilen mögen, 1804".

I
n der zweiten Hälfte des XIX. Jh. entdeckte man auch in Ustron eisenhaltige Wasserquellen und Moorflözen, was der Ortschaft noch mehr Interesse als Kurort einbrachte. Es wurden hier Rheumaerkrankungen, also Gelenk- und Muskelleiden behandelt. Großen Erfolg hatten auch Milchkuren, für die Ziegen- und Schafmolke bei Erkrankungen der Atemwege gebraucht wurde.

Annakiche in Nierodzin1882 hat die Landesregierung in Opava (z. Zt. Tschechien) Ustron zum staatlichen österreichischen Kurort erhoben. Seit 1901 wurde das hiesige Moorbad bekannt. Die derzeit moderne Ausstattung und das umfangreiche Heilangebot erwarben weiten und guten Ruf. Vor dem II. Weltkrieg wurde die Ortschaft elektrifiziert, der Fluß Wisla geregelt, ein Schwimmbad mit benachbarten Tennisplätzen errichtet, auch der Kurpark und Spazierwege wurden renoviert und neue angelegt. 1967 erhielt Ustron Rechte eines Kurortes, 1972 wurde der Stadt von der Bezirksbehörde in Bielsko-Biala der Kurortstatus zugestimmt. Im Jaszowiec-Tal entstand in den sechziger Jahren ein Urlaubsgebiet mit zahlreichen architektonisch interessant gestalteten Erholungsobjekten. In den siebziger Jahren baute man im Viertel Zawodzie ein komplexartig angelegtes Kur- und Hotelzentrum mit den markanten Pyramidenbauten, der Klinik für Rheumakrankheiten, dem Kurkrankenhaus und der Naturheilanstalt.



"Die Ortschaft gehört zu den am meisten entzückenden in unserem Lande, seit langer Zeit weit berühmt, und als unter neuentstandenen Heilanstalten an erster stelle eingereiht, ..."
(zit. aus "Gwiazdka Cieszynska", 1880)


Ustron ist klimatisch und landschaftlich vom umgebenden Gebirge geprägt (340 bis 450 m Meereshöhe). Imbiß "Räuberhütte"Das Klima ist mäßig antreibend, ziemlich warm, mit reichlichen Niederschlägen. Die Kuranlagen befinden sich im östlichen Viertel Zawodzie, am Fuß der Rownica. Der 1967 von der Stadt erworbene Kurortstatus brachte in den Vordergrund die heilungsbezogene Funktion des Ortes. Zur Zeit gibt es hier im Krankenhaus für Rheumabehandlung 360 Patientenplätze, im Kurkrankenhaus 808, in den Kurheimen Malwa, Roza und Elektron 510 Plätze, in Heil- und Gesundheitsaufbauszentren 335 Betten. Es gibt dort also ein umfangreiches Angebot von Heilung und Rehabilitation im Erkrankungsbereich des Bewegungs-, Blutkreis-, Atem- und Nervensystems. Zentralobjekt des Kurviertels ist die Naturheilstätte (Dom Zdrojowy) mit ihrer modernen Einrichtung und der mannigfaltigen medizinischen Ausstattung. Die Heilanstalt bietet ein umfassendes Angebot von physiktherapeutischen Behandlungsvorgängen an, besonders Jod- und Bromsolebäder, Moorumschläge aus eigenen Moorflözen, Licht-, Elektro-, Laser-, Kühl- und Magnettherapie, Inhalationen, Massagen und Bewegungsrehabilitierung.

Das Gebäude des Kurkrankenhauses ist mittels eines abgedeckten Verbindungsweges wettergeschützt erreichbar. Alle Kurhäuser verfügen über bequeme Ein-, Zwei- und Dreibettzimmer mit Vollausstattung. Es gibt da ärztliche Sprechstunden, diagnostische Labors, Erholungs- und Unterhaltungsmöglichkeiten. Man kann es sich nach den Behandlungen beim Kaffeetratsch, im Leseklub, bei Gesellschaftsspielen, im Kino, bei Tanzabenden in einem der Cafes gemütlich machen. Es werden auch für Gäste Ausflüge in die benachbarte Umgebung organisiert. Die Aufenthaltsfrist ist vom Wunsch des Patienten, aber auch von Anweisungen des Hausarztes bzw. des Kurarztes abhängig. Kurpreise werden vom Ministerium für Gesundheitswesen festgesiegt, schwanken also nur inflationsbedingt. Im Kurpreis sind auch verordnete Heilvorgänge einbezogen.


Das medizinische Personal ist hochqualifiziert und gewährleistet ein dementsprechendes Niveau der Dienstleistungen.
Sehenswürdiges in Ustron und Umgebung. Sobieski - Eiche

Altbauten hiesiger traditioneller Dorfarchitektur sind in Ustron kaum erhalten geblieben. In Nierodzim ist eine kleine Holzkirche, die Annakirche aus dem Jahr 1769 sehenswert. Im Chorraum befindet sich ein Gemälde der hl. Anna-Selbdritt vom Anfang des XVII. Jh.

Das nächste Kirchendenkmal ist die katholische Klemenskirche aus dem Jahr 1788. Vor dem Tempel befinden sich Figuren des hl. Josephs mit dem Kindlein und des hl. Jan Nepomuk. Es sind Werke von Vaclav Donay aus dem XVIII. Jh. 1835 wurde die evangelische Apostel-Jakob-Kirche Augsburger Konfession eingeweiht. Der klassizistische Bau ist innen dreischiffig, mit doppelten Logen in den Seitenschiffen. Im halbkreisigen Chor ist der Altar von Ruprecht, einem Wiener Architekten aufgestellt, und das "Heilige Abendmahl" von J. Stetke. In der Stadtmitte, in der Ogrodowastr., wurde ein Teil der alten Donbauten aus der zweiten Hälfte des XVIII Jh. wiederhergestellt.

Eine rot markierte Wanderstrecke führt vom Kurviertel Zawodzie in Richtung Berg Rownica, wo unterwegs am Waldhang ein Steinaltar zu sehen ist. Es ist eine Gedenkstätte der örtlichen Lutheraner, die eben hier während der Verfolgung im XVII. Jh. heimliche Gottesdienste abhielten. Unter den Naturdenkmälern ist die sog. Zur Czantoria mit dem SesselliftKönig-Jan-Sobieski-Eiche zu vermerken. Der Legende nach haben diesen Baum die Bewohner von Ustron zum Andenken des Ritterzuges des polnischen Königs Jan gepflanzt, der gegen die Wien belagernden Türken zog. Es lohnt auch ein Besuch im von Ing. Jan Jarocki 1986 gegründeten Museum für Hütten- und Schmiedewesen. Es haust im Gebäude der ehemaligen Hüttenverwaltung. Im ersten Stock wird die Geschichte des Ustroner Hüttenwesens vorgeführt. Man kann da zahlreiche Maschinen und Einrichtungen, auch manche Hütten- und Schmiedeprodukte besichtigen. Im Erdgeschoß werden Zeitexpositionen organisiert, hier befindet sich die Ustroner Galerie Moderner Kunst mit Werken örtlicher zeitgenössischer Künstler. Eine Abteilung dieses Museums, die Sammlungen von Maria Skalicka, befindet sich in der 3.Maistraße. Es ist eine Dauerausstellung von Bücherzeichen, Medaillen, Graphiken und Bibliophilien. Im Kurviertel Zawodzie gibt es im Bereich der Badeanstalt (Dom Zdrojowy) ein Kino, in der Stadtmitte im Kurpark eine Freilichtbühne, wo eine Reihe von Sommerveranstaltungen durchgeführt wird. Schlepplift auf der Czantoria

Ustrons ganz besondere Lage in mitten von malerischen Waldhängen (die Höhenunterschiede zwischen dem Stadtzentrum und den Gipfeln der Czantoria und Rownica schwanken um die 500 m), markierte Spazier- und Wanderwege, auch die Einrichtungen für Sport und Erholung sind vorteilhafte Gründe für Bergwanderungen, Ski- und Radsport, auch anderer Arten von sportlichen Winter- und Sommeraktivitäten. Gäste, die keine ausgesprochenen Bergwanderer sind, können viel Vergnügen an Spaziergängen auf den zahlreichen markierten Spazierstegen genießen, derer Gesamtlänge 28,5 km ausmacht. Es lohnt also einen Trip zur begehrten Karlquelle, zur naturreich ausgestatteten Skalica. Der hautnahe Kontakt mit den so mannigfaltigen Waldarten der Schlesischen Beskiden, dem so naturbelassenen Vogelgesang, der hier noch klingt, macht dem Stadtbewohner wahre Freude.

Unter den Touristen ist der Sessellift zur Großen Czantoria sehr beliebt, auch die neu angelegte Sommerrodelbahn auf der Stoklosica-Alm. Von hier oben ist das ganze Panorama von Ustron und dem weit sich ausdehnenden Gebirge zu bewundern. Vom Gipfel, der in ca. 30 Minuten zu Fuß erreichbar ist, kann man bei guter Sicht im Osten die Hohe Tatra, und im Süden die Kleine Tatra (Slowakei) sehen. Einen wunderbaren Blick hat man auch von der gegenüberliegenden Rownica. Freibad

Man erreicht die Bergbaude gleich unterhalb des Gipfels entweder zu Fuß, oder auch mit dem Auto. Hier lohnt der Besuch in ihrem gemütlichen Restaurant, in der "Räuberhütte" (ein Imbiß), im Wirtshaus "Zum Teufelshuf' (in einer 200-jährigen Bauernhütte eingerichtet).

Erprobten Bergwanderern stehen 10 Wanderwege mit einer Gesamtlänge von 60 km zur Verfügung. Hier beginnt die Hauptstrecke der Westbeskiden, des Sosnowski-Wanderweges. Unterwegs bewundert man nicht nur Schöne Berge und Wälder, es ist dort auch ein richtiges Paradies für Pilz-, Blaubeer-, Brombeer- und Himbeersammler.

Für Mountainbiker sind 9,5 km markierte Radwege eingerichtet, auch andere nicht markierte Gebirgsstege. Wasserfreunde können die natürlichen Wiesenstrände an der Wisla benutzen, das Freibad besuchen, auch Solen-Hallenbäder in der Naturheilanstalt, das Hallenbad in der Großpension "Mazowsze". Es gibt einen Weiher mit Paddelbooten und Wasserfahrrädern, auch einen Fischteich für Angler. Man kann an einigen Stellen Tennis und Basketball spielen, es gibt zahlreiche Strecken für Jogging. Ski-Rundlauf entlang des Wisla-Tals

Auch in der Wintersaison bietet Ustron seinen Gästen entsprechende Unterhaltung. Skihasen stehen 7 Schlepplifte und ein Sessellift zur Verfügung, gut präparierte Skipisten für Anfänger und Spitzenfahrer. Ein wahres Skiparadies ist die Große Czantoria mit seinen zwei Abfahrtsstrecken (1.900 und 2.500 m lang). Im Poniwiec-Tal wird eine Slalom-Piste künstlich beschneit und beleuchtet. Am Skigelände gibt es Imbisse, im Stadtzentrum einen Skiservice und Skiverleih. Skiwanderern ist die Gegend der Rownica und Kleinen Czantoria zu empfehlen. Sollte jedoch das Winterwetter sich unfreundlich benehmen, also könnte man mit den Skis nicht raus, dann besuchen Sie, bitte, die eben genannten Hallenbäder, Fitnessräume, Saunas, Solarbäder oder Billardpools.

Langeweile haben Sie in Ustron bestimmt nicht ! Marschlauf und Mountainbike-Rennen auf der Rownica
Sportliche Hauptveranstaltungen:
Gebirgsgeländelauf (Mai)
Marschlauf im Weichseltal (Juni)
Romantischer Lauf (August)
Basketball - Tournier (August)
Legionistenlauf (Legionen - polnische nationale Militäreinheiten
während des I Weltkrieges) (November)

Kulturelle Hauptveranstaltungen: Erntedankfest-Umzug
Freilichttheater:
Kinder spielen für Kinder - Kinder spielen für Eltern (Juni)
Eröffnung der künstlerischen Saison (Juni)
Festival religiösen Schaffens GAUDE FEST (Juli)
Wahl der Ferienkönigin (August)
Erntedankfest (August)
Berg Rownica: Volksgruppe "Czantoria"
Festival für Musik und Natur "Wo die Bronnen entspringen" (August)