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   Samstag, 25 Juni, 2016
   Namenstag feiern: Eleonora, Ella, Dorothea
  Besucher online: 13   
 


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Zakopane


Polens bekanntester Ferienort, liegt in einem weiten Talbecken nördlich der Tatra. Als Gebirge ist es nicht sonderlich groß: nur 50 Kilometer lang, maximal 15 Kilometer breit und nur wenig über 2.650 Metern hoch - kein Vergleich zu den Schweizer Alpenriesen! Es gibt jedoch in Europa kein Gebirge mit derart vielgestaltiger Landschaft und so völlig unterschiedlichen Ausblicken wie die Tatra - ein Gebirge in Taschenausgabe, eine Miniatur und Quintessenz der Schönheit der Berge.Die Stadt Zakopane (30.000 Einwohner) hat sich aus einem im 17. Jahrhundert angelegten Dorf entwickelt. Im Ortsteil Kuznice arbeitete bis ins 19. Jahrhundert hinein ein Hütten- und Schmiedewerk, eines der größten in diesem Teil Europas. Mitte des 19. Jahrhunderts begann der Tourismus eine immer größere Rolle zu spielen (Schlammbäder und Heilkuren in saurer Schafsmilch). Im Jahr 1873 entstand der Tatraverein, einer der ersten europäischen Gebirgsvereine. Um die Jahrhundertwende bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges war Zakopane eines der bedeutenderen polnischen Kulturzentren, mit dem so bekannte Namen wie Stanislaw Witkiewicz und Karol Szymanowski verbunden sind.In der hochgelegenen Stadt (840 Meter) findet man neben vielen Holzhäusern (Koscieliska) der Góralen (Nachkommen eines ursprünglichen Hirtenvolkes) auch Villen im sogenannten “Zakopane-Stil“, in dem Einflüsse der Góralenarchitektur mit Elementen des Jugendstils verknüpft wurden.Zakopane war auch Austragungsort wichtiger Sportwettkämpfe, z.B. der FIS-Weltmeisterschaften (1929, 1939 und 1962) sowie der Universiade 1993, dem alljährlichen Treffen der Auslandspolen. Alljährlich werden in Zakopane viele kulturelle Veranstaltungen abgehalten, z.B. die Karol Szymanowski gewidmeten Musiktage (März bis Juli), im August das Internationale Folklorefestival der Bergbewohner (seit 1965) und im September der “Tatraherbst“ - eine folkloristische und touristische Veranstaltungsreihe.Zakopane ist mit dem Auto, per Bus oder Zug zu erreichen. Der nächstgelegene Flughafen ist Krakau. Außerdem gibt es eine gute Zugverbindung von Warschau aus. Von der Stadt aus kann man Ausflüge und Wandertouren ins Gebirge unternehmen. Eine Seilbahn führt auf den 1.959 Meter hohen Gipfel des “Kasprowy Wierch“.

Ausflugsziele:

Alte Kirche (Koscieliska-Straße): Die erste, um die Mitte des 19. Jahrhunderts aus Holz erbaute Zakopaner Kirche mit reichem, von lokalen Schnitzern gefertigtem Schmuckwerk.

Alter Friedhof (Koscieliska-Straße): Ruhestätte viele Persönlichkeiten, die sich um Zakopane, das Tatravorland und die polnische Kultur besonders verdient gemacht haben.

Historische Holzhäuser (Koscieliska-Straße): eine lange Reihe anmutiger Wohnhäuser, die seit Mitte des 19. Jahrhunderts hier entstanden sind.

Diverse Gebäude im “Zakopaner Stil“ (entwickelt von Stanislaw Witkiewitsch gegen Ende des 19. Jahrhunderts in Anlehnung an Formen der lokalen Schnitzkunst):

  • “Haus unter den Tannen“ auf der Kozieniec-Anhöhe
  • Villa “Koliba“ in der Koscieliska-Straße
  • Holzkirche im Ortsteil Jaszczurówka
  • Gebäude des Tatra-Museums in der Krupówki-Straße

    Zeitgenössische Sakralbauten:
  • Heiligkreuzkirche in der Zamoyski-Straße
  • Pfarrkirche im Dorf Olcza

Sonnbergalm/Gubalówka: Ein 1.120 Meter hoher Höhenzug, der den Zakopaner Talkessel nach Norden hin abschließt. Im Winter ausgezeichnetes Skigelände (Gubalówka, Butorowy Wierch, Kotelnica). Schienenseilbahn auf die Sonnenbergalm. Prächtige Ausblicke zur gesamten Gebirgskette der Tatra. Den Bergrücken entlang führt ein bequemer Spazierweg zum Berg Butorowy, von wo man mit einem Sessellift wieder ins Tal fährt. Er bietet schöne Anblicke während der Fahrt.

Zakopaner Umgebung

  • Chocholów (20 Kilometer nordwestlich von Zakopane) Ein historisches Goralendorf mit vielen, gut erhaltenen Gebäuden, u.a. ein aus fast meterdicken Balken errichtetes Haus. Interessante Kirche. Museum mit Exponaten vom Bauernaufstand 1846.

  • Freilichtmuseum in Zubrzyca Górna (50 Kilometer nordwestlich von Zakopane): Um den einstigen Sitz eines Landadligen herum stehen viele historische Gebäude aus dem polnischen Teil von Orava.
  • Orawka (40 Kilometer nordwestlich von Zakopane): Im Dorf eine Holzkirche aus dem 17. Jahrhundert mit beeindruckender farblicher Ausgestaltung sowie einer Orgel aus der Zeit um 1670.
  • Ludzmierz (25 Kilometer nördlich von Zakopane): Wallfahrtsort. Das Dorf aus dem 13. Jahrhundert ist berühmt für seine Marienfigur mit Kind aus dem 15. Jahrhhundert.
  • Nowy Targ (20 Kilometer nördlich von Zakopane): Größte Stadt im Tatravorland, Zentrum des polnischen Eishockeys. Katharinenkirche aus dem 14. Jahrhhundert mit barocker Innengestaltung. Kirche der hl. Anne mit wertvollen Gemälden aus dem 16. Jahrhundert.
  • Debno (40 Kilometer nordöstlich von Zakopane): Im Dorf steht eine Holzkirche aus dem 16. Jahrhundert mit herrlichen Wand- und Deckengemälden. Ein historisches Bauwerk von Weltrang.
  • Bukowina Tatrzanska (18 Kilometer nordöstlich von Zakopane): Am Weg zum Fischbachtal auf mehreren Bergrücken gelegenes Dorf. Herrliches Tatrapanorama. Beliebter Ferienort im Sommer und Winter. Ausgezeichnete Bedingungen für erholsamen Skilauf, insbesondere für Anfänger. Zahlreiche Lifte. Schneedecke bis ins späte Frühjahr. Vortreffliches Gelände für Skiwanderungen und Langlauf.

Koscielska-Tal

Das schönste Tal im polnischen Teil der westlichen Tatra. Hier finden Sie für den Besuchsverkehr erschlossene Höhlen und grandiose Felsschluchten. Von Zakopane aus mit dem Bus. Im unteren Teil des Tals verkehren Pferdedroschken, im Winter Schlitten. Eishöhle/Mrozna: Führungen durch die elektrisch beleuchtete Höhle. Eisquelle: eine Karstquelle, die u.a. das Wasser aus der tiefsten Schneehöhle der Tatra ableitet. Krakauer Schlucht: die schönste Felsschlucht in der Tatra. In der Schlucht liegt eine “Drachenloch“ genannte kleine Höhle. Taschenlampe mitnehmen! Irrhöhle/Mylna: ein mehr als einen Kilometer langes unterirdisches Labyrinth mit Felsöffnungen, aus denen aus sich einmalige Ausblicke ins Koscielska-Tal bieten. Durch die Höhle führt ein markierter Wanderweg. Die Höhle kann in eigener Regie und mit gut funktionierender Taschenlampe besichtigt werden. Gleich in der Nähe befinden sich zwei weitere Höhlen: Raptawicka und Oblazkowa. Strazycka-Tal (Siklawica): Ein sehenswerter Wasserfall, der sich über zwei mehr als zehn Meter hohe Schwellen ergießt.

Skispaß in Zakopane